In der neuen Prime-Video-Serie „Celebrity Hunted“ flüchten deutsche Stars vor Profi-Ermittlern.

Celebrity Hunted
© Amazon

Stars kennen das ja schon aus ihrem Privatleben: Unerkannt bleiben in der Öffentlichkeit, Abtauchen vor Paparazzi, Eins sein mit der grauen Masse. Das könnte ihnen jetzt bei einem neuen Reality-Adventure-Format auf Prime Video helfen: In „Celebrity Hunted“ werden die Promis dabei gefilmt, wie sie in Deutschland untertauchen, teilt Amazon mit. 

Das Konzept der Star-Schnitzeljagd: Die Promis sind entweder allein oder zu zweit, erhalten etwas Geld und müssen damit versuchen, zehn Tage nicht von einem Team aus Profi-Ermittlern entdeckt zu werden. Und auch bei den Profilern gibt es einen Quasi-Prominenten: Das Team wird von Erich Vad geleitet, er war Sekretär des Bundessicherheitsrates und Militärpolitischer Berater von Angela Merkel.

Stars bei „Celebrity Hunted“: Wladimir Klitschko, Stefanie Giesinger, Vanessa Mai, u.a.

Noch bekannter sind natürlich die teilnehmenden Stars: Wladimir Klitschko, Stefanie Giesinger (Germany’s Next Topmodel 2014) und Schlagersängerin Vanessa Mai. Außerdem dabei: Mais Ehemann und Manager Andreas Ferber, die Schauspieler Kida Khodr Ramadan, Tom Beck und Axel Stein, die Influencerinnen Diana (@diademlori) und Melisa (@memira.x) sowie der Rapper Summer Cem.

„Wir haben mit Celebrity Hunted eine ganz neue Dimension des Reality-Genres produziert – vollgepackt mit Spannung und Emotionen, bildgewaltigen Szenen und einem einzigartigen Cast, den es so noch nie im deutschen TV zu sehen gab“, erklärt Rainer Laux, Executive Director von der Produktionsfirma Endemol Shine Germany. Die sechs Folgen sollen Ende 2021 bei Prime Video laufen. Das Format stammt aus Großbritannien, in Italien läuft bereits die zweite Staffel.

Der Ansatz der Serie erinnert im Kern an den Skandal um den Fernsehfilm „Das Millionenspiel“ von 1970: Im Film muss ein Kandidat in einer Fernsehshow eine Woche vor Auftragskillern flüchten und erhält am Ende eine Million D-Mark Preisgeld. Bei der Erstausstrahlung hielten viele TV-Zuschauer den Film für eine echte Show – manche wollten sich sogar bewerben. „Das Millionenspiel“ gilt als richtungsweisend für spätere reale Entwicklungen im TV, vor allem im Privatfernsehen. 

/ Geschrieben von Markus Gärtner




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