Deutsche Serien werden zunehmend beliebter. Amazon Prime produziert derweil gleich zwei neue Originals, welche über den Streamingdienst zu sehen sein werden.

Cast
© Amazon

Amazon kündigte den Produktionsstart zweier neuer Original-Serien an. Die Dramedy „Damaged Goods“ wird derzeit in München produziert und soll 2022 laufen. Sie behandelt das chaotische Leben einer Clique Endzwanziger, zwischen Liebe und Uni-Abbruch. Das Fantasy-Epos „Der Greif“ dagegen basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Wolfgang Hohlbein und soll 2023 Premiere feiern.

Zwischen Alltagschaos und Alltagsflucht

Inhaltlich könnten die beiden neuen Produktionen kaum verschiedener sein. Die fünf Freunde aus „Damaged Goods“ kennen sich seit 15 Jahren. Kennengelernt haben sie sich in der Gruppentherapie – und somit greift das Format auch direkt den aktuellen Trend auf, tabulos über die Allgegenwärtigkeit psychischer Probleme zu sprechen. Hauptprotagonistin Nola, gespielt von Autorin Sophie Passmann, ist dabei nicht nur Hobby-Psychologin, sondern fasst den Alltag der Clique schließlich auch noch in ihrem persönlichen Podcast zusammen, ohne Wissen ihrer Freunde. 

"Es gibt bereits einige liebevoll-chaotische Freundesgruppen, die Zuschauer begeistert haben - und mit Damaged Goods kommt eine neue Lieblingsclique aus München zu Prime Video", kommentiert Philip Pratt, Leiter Deutsche Originals bei Amazon Studios, das erfolgversprechende Grundrezept. Produziert wird die Serie laut Pressemitteilung von Westside Filmproduktion im Auftrag von Amazon Video. Die erste Staffel soll zunächst acht Episoden enthalten. 

High-End-Fantasy aus Deutschland

Weniger alltäglich wird es dagegen in der Fantasy-Romanverfilmung „Der Greif“ zugehen. Die auf einem Bestseller von Wolfgang Hohlbein basierende Serie erzählt die Geschichte der Freunde Mark, Memo und Becky, welche mitten in den 90ern eine mystische Welt namens „Der schwarze Turm“ entdecken. Diese wird beherrscht von einem bösartigen Greifen und wie der Zufall es so will, scheint Mark der einzige, der eben jenen zu stürzen vermag. 

Zwischen den Welten ihrer normalen Realität, mit Schulstress und Liebeskummer, und der neu gefundenen Parallelwelt gibt es reichlich Spielraum für spannende Abenteuer. In sechs Episoden möchte die Serie sich dabei zum „ambitioniertesten deutschen Fantasy-Projekt seit ‚Die unendliche Geschichte‘“ entwickeln, so Pratt in der offiziellen Presseankündigung. Neben einem tollen Cast um Jungschauspieler Jeremias Meyer, Lea Drinda (beide bekannt aus „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo) und Theo Trebs sind vor allem hinter den Kulissen deutsche Branchengrößen dabei. Executive Producer Quirin Berg wirkte beispielsweise am weltweiten Netflix-Erfolg „Dark“ mit, André Zoch war am nicht minder erfolgreichen „How to Sell Drugs Online Fast“ beteiligt.

/ Geschrieben von Ricarda Eichler




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