Bei Amazon Prime gibt es nicht nur Eigenproduktionen und Lizenztitel. Über die Prime Channels lassen sich auch zusätzliche Dienste wahrnehmen.

Prime Video auf Smartphone
T. Schneider / shutterstock.com

Im Rahmen des Events „Prime Video Presents Deutschland“ kündigte der Videostreaming-Dienst von Amazon zahlreiche neue Projekte an. Teil der Angebotserweiterung ist dabei die Erweiterung der Prime Channels um Discovery+ sowie Paramount+. Über Prime Channels lassen sich andere Streamingdienste innerhalb des Prime-Kontos hinzu buchen. Die Kanäle lassen sich dabei via Amazon bezahlen und sind direkt in die Prime-Video-App sowie den Fire-TV-Stick integriert. 

Discovery+ und Paramount+ ab demnächst verfügbar

Vor wenigen Monaten kündigten der Discovery Kanal sowie das Medienunternehmen Paramount an, jeweils eigene Streamingdienste auf den Markt zu bringen. Wie das Portal Digital Fernsehen berichtete, wird es sich dabei bereits um den sechsten sowie siebten Anbieter auf dem deutschen Markt handeln. 

Der Kanal Discovery+ startete dabei schon im Juni und bietet für 3,99 Euro im Monat Dokumentationen und Sportprogramme. Paramount+ soll im Dezember folgen. Für 7,99 Euro monatlich sollen dort sämtliche Film- und Serien-Eigenproduktionen sowie Inhalte der US-Sender CBS und Showtime zur Verfügung stehen.

Die Streaming-Welt wird zunehmend größer. Mit dem Angebot der Prime Channels vereinfacht Prime Video den Zugang zu einigen dieser Anbieter enorm. „Wir wollen Prime-Video-Zuschauern größtmögliche Vielfalt mit gleichzeitig höchster Flexibilität bieten – von kostenlos mit Werbung verfügbaren Inhalten bei Amazon Freevee über die besten Serien, Filme und Live-Sport im Rahmen einer Prime-Mitgliedschaft, Prime Video Channels als Zusatz-Option für noch mehr Auswahl, bis zu den neuesten Kino-Highlights und mehr zum Kaufen und Leihen“, kommentierte Kaspar Pflüger, Director DACH bei Prime Video die Ankündigung.

So funktionieren die Prime Channels

Im Angebot der Prime Channels konnte man zuvor bereits Dienste wie Arthouse+, Starzplay, Sony Channel oder etwa den auf japanische Animationsserien spezialisierten Kanal Aniverse buchen. Einen Preisvorteil gegenüber der Nutzung der eigenen Website oder App dieser Dienste gibt es dabei nicht.

Dafür kann vermutlich die Bequemlichkeit des Angebots viele Nutzer überzeugen. Mit einem Klick hat man den Kanal gebucht und über die bei Prime hinterlegte Zahlungsweise bezahlt. Bei der Nutzung der Prime-Video-App oder eines Fire-TV-Sticks werden die Inhalte direkt mit den hauseigenen Inhalten angezeigt. Einzelne Videos lassen sich pausieren und an derselben Stelle später wieder fortsetzen – das alles, ohne eine zusätzliche App installieren zu müssen.

Zudem bieten viele der Channels kostenlose Probemonate, womit sich das Angebot zunächst prüfen lässt. 

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/ Geschrieben von Ricarda Eichler




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