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250 Millionen Euro Budget hat Amazon für die neue Show von Ex-„Top Gear“-Star Jeremy Clarkson zur Seite gelegt. Eine Investition, die sich nicht lohnt – meint zumindest Amazon-Konkurrent Netflix.

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Als Jeremy Clarkson, James May und Richard Hammond sich nach einem neuen Arbeitgeber umgesehen haben, war auch der US-Streaming-Anbieter Netflix im Gespräch. Das Moderatoren-Trio war schließlich heiß begehrt, hat es mit „Top Gear“ der BBC doch ein Publikum von weltweit 300 Millionen Menschen gebracht. Letztendlich konnte Amazon die drei Moderatoren für sich gewinnen und hat auch angekündigt, ein Budget in Höhe von 250 Millionen Euro für die ersten drei Staffeln der neuen, noch unbenannten Auto-Show zur Verfügung zu stehen.

Nun hat Netflix aber erklärt, dass Clarkson, May und Hammond dieses Geld nicht wert seien. „Wir haben frühere Folgen von Top Gear im Programm, also können wir ziemlich genau abschätzen, was die Zuschauer sehen wollen“, erklärt Netflix Chief Product Officer Neil Hunt gegenüber DigitalSpy. „Unsere Kaufentscheidungen neigen dazu, datengetrieben zu sein. Wir haben einen großen Datensatz, um die Deals zu bekommen, die wir haben wollen. Es war das Geld eindeutig nicht wert, diesen Deal [mit Clarkson] einzugehen... ich denke, sie haben sich über Wert verkauft.“

Budget zeigt die Kapitalkraft von Amazon

Obwohl Amazon nach Ansicht von Hunt in dem Fall des Ex-„Top Gear"-Teams Geld aus dem Fenster geworfen habe, zeigt das bereitgestellte Budget, wie viel Kapital das US-Unternehmen zur Verfügung hat und auch zur Verfügung stellen kann. Eine Kapitalkraft, die Netflix offenbar aber kalt lässt. „Wir sind viel größer, also müssen wir auch größere Rechnungen begleichen“, so Hunt. „Es gibt Leute, die geschwollen daherreden, aber wir sind immer noch gut aufgestellt.“

Die Ex-„Top Gear“-Moderatoren werden für Amazon eine neue Auto-Show in vorerst drei Staffeln mit insgesamt 36 Episoden produzieren. Die neue Show soll ab dem nächsten Jahr ausgestrahlt werden. Für Amazon könnten Jeremy Clarkson, James May und Richard Hammond ein riesiges Publikum und damit eine Menge neuer Prime-Kunden bringen.

 

 

/ Geschrieben von Michael Pohlgeers