Amazon könnte bald eine neue Videospiel-Verfilmung im Repertoire haben.

Videospiel „Die Sims“ auf einem Smartphone
madamF / Depositphotos.com

Videospiel-Verfilmungen sind augenscheinlich das neue große Ding: Mit „Fallout“ konnte Amazon jüngst einen großen Hit landen und Bestnoten beim Publikum sowie aus Kritikerkreisen einfahren. Nun will der Konzern offenbar eine weitere Genre-Perle auf die heimischen Bildschirme bringen: die legendäre Computerspielreihe „Die Sims“.

Mit dem Streaming-Konkurrenten Netflix sollen sich die Amazon MGM Studios ein „heftiges Bietergefecht“ um das Projekt geliefert haben, aus dem Amazon schließlich als Sieger hervorgegangen sei, berichtet Kino.de mit Verweis auf das Medienunternehmen Puck.

„Barbie“-Star Margot Robbie an Produktion beteiligt

Keine Geringere als Margot Robbie soll an der geplanten Verfilmung beteiligt sein. Robbie selbst stand im vergangenen Jahr im Zentrum des „Barbie“-Hypes: An der entsprechenden Verfilmung war sie sowohl als Hauptdarstellerin als auch als Produzentin beteiligt. Nun soll sie über ihre Produktionsfirma auch an der Adaption von „Die Sims“ arbeiten und sich mit den Amazon MGM Studios zusammengeschlossen haben. Ob sie dabei als Produzentin tätig ist oder gar selbst in eine Rolle schlüpfen wird, sei nach aktuellem Stand noch nicht sicher.

Und auch eine weitere Branchengröße soll an Bord sein: Kate Herron. Die Produzentin, Drehbuchautorin und Regisseurin hat namhafte Projekte wie die Marvel-Serie „Loki“, die TV-Serie „Sex Education“ oder auch Folgen der zweiten „The Last of Us“-Staffel in ihrem Portfolio. 

Mega-Erfolg für „Die Sims“-Reihe

Ob sich Amazon mit „Die Sims“ einen Erfolgsgaranten geangelt hat, wird sich zeigen. Die Videospielreihe ist jedenfalls legendär und zählt mit mehr als 200 Millionen verkauften Spielen zu den meistverkauften Computerspielreihen aller Zeiten. Anders als bei vielen anderen Videospielen dürfte eine Umsetzung allerdings nicht ganz so einfach werden, denn eine klare Handlung gibt es nicht.

Das Spiel ist eine Lebenssimulation, bei der die Spieler die Figuren selbst anleiten und manövrieren, Entscheidungen treffen und Befehle erteilen, wodurch quasi jedes „Sims“-Spiel eine individuelle Geschichte beziehungsweise Erfahrung wird. Grundbedürfnisse wie schlafen, essen oder sozialer Austausch müssen ebenso berücksichtigt werden wie der Aufbau einer Karriere oder die Planung einer Familie.

Details, wie die Umsetzung schließlich aussehen wird, gibt es bis dato nicht.

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Artikelbild: http://www.depositphotos.com

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Geschrieben von Tina Plewinski




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