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Fürchtet sich ProSiebenSat.1 vor der stärker werdenden Konkurrenz aus dem Internet? Es scheint so. Zumindest könnte man den Eindruck gewinnen, denn das Medienhaus will nun gegen Amazon Prime und das darin enthaltene Streaming-Angebot vorgehen und Beschwerde beim Bundeskartellamt einreichen.

Retro Fernseher

© smiltena – Fotolia.com

Neben der schnellen und kostenfreien Lieferung vieler Produkte ist das hauseigene Streaming-Angebot für zahlreiche Amazon-Kunden wohl eines der wichtigsten Gründe, warum sie sich für eine Prime-Mitgliedschaft entscheiden. Schließlich können Nutzer hier viele hunderte Filme und Serienepisoden anschauen, ohne dafür separat bezahlen zu müssen. Von aktiongeladenen Hollywoodblockbustern über romantische Komödien bis hin zu Kinderfilmen und Krimi-Schockern ist alles dabei.

Doch genau dieses Angebot stößt ProSiebenSat.1 wohl bitter auf. Die Mediengruppe will Beschwerde einlegen und ein entsprechendes Kartellverfahren gegen Amazon einleiten. „Es geht darum, dass Kunden des Prime-Abos auch Zugriff auf das Video-Streaming-Angebot von Amazon erhalten, ohne dass dafür zusätzliche Gebühren anfallen“, schreibt Golem. Dabei könnte es sich wohl möglicherweise um ein „unzulässiges Kopplungsangebot“ handeln.

Amazon Prime Video als direkte Konkurrenz zu Maxdome

Was genau das heißt und welche Aspekte dabei mit welchen Begründungen konkret beanstandet werden, ist unklar. Wie Golem weiter berichtet, stehe ProSiebenSat.1 zwar schon in Verbindung mit dem Bundeskartellamt. Eine formelle Beschwerde wurde jedoch noch nicht eingereicht.

Zumindest die Beweggründe von ProSiebenSat.1 dürften auf der Hand liegen: Das Unternehmen selbst betreibt das Streaming-Portal Maxdome und dürfte somit Amazon (Prime) Video als direkte und möglicherweise gefährliche Konkurrenz betrachten. Und obwohl das monatliche Abo von Maxdome und Prime Video in beiden Fällen 7,99 Euro kostet, ist die jährliche Buchung über Amazon Prime – inklusive der zahlreichen anderen Prime-Vorteile – aus Kostensicht ungeschlagen und gerade deshalb wahrscheinlich auch so gefürchtet.

/ Geschrieben von Tina Plewinski





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