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Noch vor dem diesjährigen Thanksgiving will Amazon angeblich endgültig entscheiden, ob das Unternehmen in den USA in den Handel mit Medikamenten einsteigt. Die Aktien von US-amerikanischen Händlerketten wie Walgreens und CVS gingen bereits jetzt merklich nach unten.

Medikamente

© bixstock - Shutterstock.com

Bisher haben sich die meisten die Frage gestellt, ab wann Amazon damit beginnt, selbst (verschreibungspflichtige) Medikamente zu verkaufen. Ob der US-Konzern überhaupt in diesen lukrativen Markt einsteigen will, stand dabei für viele außer der Frage. Laut Berichten von CNBC, die sich wiederum auf inoffizielle Quellen berufen, soll Amazon aber durchaus aktuell noch mit einer Entscheidung hadern. Diese soll aber angeblich noch vor dem diesjährigen Thanksgiving, also vor dem 23. November 2017, präsentiert werden.

Aktien der Medikamenten-Händler sinken

CNBC spricht davon, dass allein der US-amerikanische Medikamentenmarkt etwa 560 Milliarden Dollar im Jahr umfassen soll. Das will sich im Prinzip Amazon natürlich nicht entgehen lassen. Das Unternehmen sei sich aber gleichzeitig auch bewusst, wie kompliziert das Geschäft mit den Medikamenten ist, weswegen sich Amazon eben auch Zeit für die Entscheidung lässt und diese noch nicht gefallen ist.

Amazon selbst wollte die Gerüchte auf Anfrage von CNBC wie üblich nicht weiter kommentieren. Futurezone zufolge steht in jedem Fall fest, dass die Aktien von großen US-amerikanischen Händlerketten wie Walgreens und CVS nach den neusten Gerüchten um mehrere Prozentpunkte nach unten gingen.

Medikamente per Same-Day-Delivery?

Bereits im Mai 2017 befand sich Amazon offenkundig auf der Suche nach einem Manager, der sich mit dem Einstieg von Amazon in das pharmazeutische Geschäft auseinandersetzt. In Japan wurde dieser Schritt bereits unternommen, denn dort können Kunden Medikamente sogar noch am gleichen Tag der Bestellung erhalten. Sollte sich Amazon für die Einführung des Handels mit Medikamenten in den USA entscheiden, dürften diese auch dort wohl früher oder später per Same-Day-Delivery zur Verfügung stehen.

Zuletzt machten Gerüchte die Runde, dass Amazon möglicherweise die börsennotierte Versandapotheke Shop-Apotheke übernimmt, die ihren Sitz im niederländischen Venlo hat. Shop-Apotheke ist Marktführer im Bereich der rezeptfreien Arzneimittel und Gesundheitsprodukte. Eine mögliche Übernahme würde Amazon vermutlich eine halbe Milliarde Euro kosten.

 

/ Geschrieben von Christian Laude