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Amazon vermittelt für die Montur seiner Produkte in den USA jetzt auch die passenden Handwerker. Dafür behält der Online-Händler aber einen Teil der Kosten für sich.

Werkzeug und ein Bauarbeiterhelm auf einem Tisch
© cristovao31 - Fotolia.com

Und wieder möchte Amazon in einen neuen Bereich investieren: In den USA wird das Unternehmen jetzt zum Online-Handwerker. Zunächst nur in Städten wie San Francisco, Seattle oder New York City verfügbar, können Kunden auf einer Plattform von Amazon Handwerks-Dienstleistungen buchen.

Amazon behält mindestens 15 Prozent der Handwerker-Kosten für sich

Im Moment testet Amazon den Dienst noch, weshalb er sich bislang in der Betaphase befindet. Es ist allerdings davon auszugehen, dass er zum festen Repertoire des Online-Riesen gehören wird, wenn genug Kunden den Dienst annehmen.

Prinzipiell ist die Idee von Amazon: Kauft ein Kunde über den Online-Shop zum Beispiel eine Waschmaschine, dann kann er auch gleich die Montur zu Hause von Amazon übernehmen lassen. Das Unternehmen vermittelt dabei die geeigneten Handwerker in nächster Nähe zum Standort der Kunden. Den Kunden scheint es aber bislang noch freizustehen, ob sie nach einer Bestellung den Handwerker buchen, oder nicht.

Der neue Dienst von Amazon nennt sich Amazon Local Services. Noch ist nicht bekannt, wie viel die jeweilige Dienstleistung letztlich kosten wird. Auf der Website des neuen Dienstes hat Amazon aber erste Zahlen aufgeführt. Demnach ist zumindest klar, dass Amazon mindestens 15 Prozent der Kosten für die Handwerksleistung einbehält. Zudem möchte Amazon nach Informationen des Wall Street Journals die Handwerker direkt auf seiner Plattform von den Kunden bewerten lassen, ähnlich wie es bereits bei den Produktbewertungen der Fall ist.

Das Wall Street Journal ist skeptisch, ob Amazon mit dem neuen Projekt erfolgreich sein wird. Schließlich sei der Internetmarkt an Dienstleistern in den USA hart umkämpft. Große Online-Player wie Yelp, Thumbtack oder Groupon würden zum Beispiel auch auf ähnliche Dienste setzen. Gleichzeitig hat gerade erst eine Studie herausgefunden, dass es bei Online-Dienstleistern noch viel Potential gibt.

 






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