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Amazon hat in den USA seine Gesundheitsmarke Amazon Choice gestartet und bringt dabei zunächst Messgeräte für Blutdruck und Blutzucker auf den Markt. Künftig sollen auch weitere Bereiche hinzukommen und vor allem die Sprachassistentin Alexa eine wichtige Rolle übernehmen. 

Blutdruck messen
© Lesterman / shutterstock.com

Für seine Gesundheitsmarke Amazon Choice arbeitet das Online-Unternehmen mit dem Medizinprodukte-Hersteller Arcadia zusammen, berichtet die Deutsche Apotheker Zeitung. Arcadia entwickelt für viele große Unternehmen Produkte und hat unter anderem gemeinsam mit dem US-Einzelhandelskonzern Walmart die Marke ReliOn auf den Markt gebracht. Arcadia-Chef Bob Guest soll bei Amazon Produkte für chronisch Kranke vermisst haben, speziell für Diabetiker. Und der Markt dafür ist groß: Allein in den USA sollen laut CNBC etwa 30 Millionen Menschen an Diabetes leiden. 

Choice-Produkte nur bei Amazon erhältlich

Die Aufteilung bei der neuen Gesundheitsmarke ist klar geregelt: Arcadia verfügt über die Markenrechte von Choice, zu kaufen gibt es die Produkte nur bei Amazon. So soll der Anschein einer Eigenmarke erweckt werden. Das Geschäft mit den Eigenmarken wird für Amazon immer wichtiger und lukrativer. Laut TJI Research soll Amazon bereits mehr als 120 Marken anbieten, die nur über den Online-Marktplatz erhältlich sind. Amazon präsentiert seine Eigenmarken bei den Suchergebnissen auch in einer separaten Box, um so mehr Aufmerksamkeit zu generieren.

Die Partner planen außerdem, Amazons Alexa in die neue Sparte einzubinden. Wie das aussehen könnte, zeigt ein vor kurzem freigegebenes Patent, nach dem Alexa etwa anhand eines Hustens den Gesundheitszustand des Nutzers analysiert und dementsprechende Werbung für Medikamente ausspielt. Amazon soll laut CNBC sein Alexa-Team derzeit massiv aufstocken. Zusätzlich habe Amazon zum Start von Choice angefangen, mehr Medizinprodukte auf seiner Webseite anzubieten, heißt es.

Amazon hat in den vergangenen Jahren sein Engagement im Gesundheitsbereich immer weiter verstärkt. Das Unternehmen hat ein eigenes Forschungsteam, außerdem kümmern sich laut CNBC weitere Teams um den Verkauf medizinischer Artikel an Arztpraxen und Krankenhäuser. Zusätzlich hat Amazon im vergangenen Juni die US-Apothekengruppe PillPack übernommen und plant sogar eine eigene Krankenkasse für alle US-Amerikaner.

 

/ Geschrieben von Markus Gärtner





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