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Schritt für Schritt wird eines deutlich: Mit „Whole Foods“ hat Amazon Großes im Sinn – nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland.

Nüsse liegen gemischt auf einer dunklen Oberfläche
© Fascinadora / Shutterstock.com

Amazon hat eine neue Marke auf den deutschen Markt gebracht. Und diese soll offenbar die hiesige Lebensmittelsparte des Konzerns weiter stützen und vorantreiben. Bei der Marke handelt es sich um „Whole Foods Market“, die einigen Branchen-Insidern bereits bekannt sein dürfte. Denn Whole Foods heißt die US-amerikanische Biosupermarktkette, die Amazon im Sommer 2017 in den USA gekauft hatte und welche seither immer enger mit dem eigenen Sortiment und auch dem hauseigenen Prime-Programm verknüpft wurde.

Amazon: Knapp 20 Whole Foods-Produkte zum Start erhältlich

Den Grundstein für einen „Whole Foods“-Markeneinstieg in Deutschland hat Amazon nach Angaben des Supermarktblogs bereits vor einem Jahr gelegt: Demnach habe der Konzern damals einen „europaweiten Markenschutz für diverse Whole-Foods-Marken (in Wort und Bild) beantragt: ‚Whole Foods‘, ‚Whole Foods Market‘, ‚WFM‘ und ‚365‘“.

Nun hat Amazon die Marke heimlich, still und leise nach Deutschland gebracht: Auf dem Marktplatz finden sich unter dem Markennamen Whole Foods Market aktuell 19 Produkte, darunter etwa Reis, Trockenfrüchte, Nüsse, Kerne oder auch Kernmischungen. Wie neu die Produkte sind, zeigt auch der Fakt, dass bis dato (zum Stand dieser Artikelveröffentlichung) noch keine einzige Produktbewertung vorliegt.

Screenshot Amazon Website
© Amazon

Dass die Produkte international vermarktet werden sollen, wird schnell deutlich, denn die Produktbezeichnungen stehen groß in englischer Sprache auf der Verpackung. Darunter finden sich in kleinerer Schrift die Übersetzungen auf Deutsch, Französisch, Italienisch und Spanisch. „Das lässt Rückschlüsse darauf zu, in welchen europäischen Ländern Amazon Whole Foods ebenfalls als Produktmarke etablieren will (bzw. in welchen nicht: niederländische Produktbezeichnungen fehlen)“, resümiert der Supermarktblog an dieser Stelle.

Amazon vertreibt in Deutschland bereits eine ganze Reihe eigener Lebensmittel

Grundsätzlich ist der Online-Lebensmittelsektor in Deutschland kein leichtes Pflaster. Seit Jahren warten Branchen-Insider auf den großen Durchbruch. Amazon selbst versucht jedoch, sich auch in diesem Segment nach oben zu kämpfen und bietet hierzulande seit einiger Zeit auch schon einige Produktgruppen und entsprechende Marken an:

Unter der hauseigenen Amazon-Marke „Solimo“ finden Kunden beispielsweise Produkte wie Reis, Tee, Kekse oder Schokolade; mit „Amfit Nutrition“ spezialisiert sich Amazon auf Proteinriegel sowie Eiweißpulver und die „Happy Belly“-Produktpalette umfasst unter anderem Kaffee, Nüsse und Knabbereien. Ergänzt werden die genannten Produkte durch Pasta, Essig und Öl, die unter der Amazon-Marke „Wickedly Prime“ erhältlich sind.

 

/ Geschrieben von Tina Plewinski





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