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Amazon Fresh, der Lieferservice für Lebensmittel, könnte bald in weiteren deutschen Städten starten. 

Lieferwagen von Amazon Fresh
Sundry Photography / shutterstock.com

Bisher können Kunden in Berlin, Potsdam, Hamburg und München Amazons Lieferservice Fresh nutzen. Möglicherweise könnte Amazon sein Angebot aber bald auch auf weitere deutsche Städte ausweiten, wie Amazons Deutschland-Chef Ralf Kleber in einem Interview mit der Frankfurter Sonntagszeitung andeutet, über das t3n berichtet.

Auf die Frage, welche Städte in Frage kommen, antwortet Kleber vieldeutig: „Mir fallen viele Orte ein, an denen gegessen und getrunken wird.“ Man sei zufrieden mit dem bisherigen Kundenfeedback und nehme sich die Zeit, den Service zu verbessern und auszubauen. „Woraus besteht der große Teil des Einkaufs? Aus Nudeln, aus Kaffee, aus Konservendosen – also Trockenware. Das alles verkaufen wir längst überall in Deutschland. Da jetzt noch einen Kopf Salat drauf zulegen oder 100 Gramm aufgeschnittenen Käse, das ist unsere Aufgabe – und eine spannende dazu.“

Amazon-Chef Ralf Kleber: „Es liegt viel Potenzial vor uns“

Amazon Fresh startete vor rund zwei Jahren in Deutschland. Kunden können unter anderem Obst und Gemüse, Fleisch und Fisch sowie Milch- und Kühlprodukte ordern. Prime-Mitglieder zahlen dafür monatlich 9,99 Euro. Der Mindestbestellwert für eine Gratis-Lieferung liegt in Berlin, Potsdam und Hamburg bei 40 und in München bei 50 Euro. Ansonsten kostet eine Lieferung 5,99 Euro und soll innerhalb von zwei Stunden kommen.

Die Lieferung von online bestellten Lebensmitteln gilt als schwierig und ist derzeit eher ein Verlustgeschäft. Die Modelle für die Letzte Meile funktionieren oft nicht; außerdem sind die meisten Kunden nicht bereit, die Mehrkosten zu übernehmen, so die Studie. Laut der jüngsten Bitkom-Studie stagniert die Zahl der Online-Besteller von Essen und Co seit drei Jahren bei rund 30 Prozent, allerdings könnte sich rund ein Drittel der Befragten in Zukunft vorstellen, Essen online zu ordern. Vor allem auf dem Land ist die Versorgung aber schwierig. Der Anteil von Lebensmittel am Online-Handel liege bei unter zehn Prozent und sei gar nicht so bahnbrechend, wie oft behauptet wird, so Kleber. Und ergänzt: „Das ist ja das Schöne am Online-Handel: Es liegt viel Potenzial vor uns.“  

/ Geschrieben von Markus Gärtner





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