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Amazon hat zwei große Paradedisziplinen, in denen der Online-Riese kaum zu schlagen ist. Nummer eins: Kundenbindung. Nummer zwei: die Erschließung neuer Zielgruppen. Und wenn man den Gerüchten glaubt, könnte ein neues Projekt von Amazon mal wieder in eben diese beiden Kerben schlagen.

Füße vor einem verzweigten Pfeil: Kaufen oder Mieten
mantinov / Shutterstock.com

Amazon sucht Mitarbeiter im Bereich „Rentals by Amazon“

Nach Informationen von Business Insider soll Amazon kürzlich zwei Stellen für ein Programm namens „Rentals by Amazon“ (also ungefähr „Vermietung durch Amazon“) ausgeschrieben haben. Wobei es sich dabei genau handelt, ist nicht bekannt. Das Thema Vermietung ist für Amazon nämlich ein ziemlich neues Terrain.

Zwar hatte das Unternehmen in der Vergangenheit bereits einen Service gestartet, bei dem Kunden Musikinstrumente leihen konnten, doch dieser wurde mittlerweile offenbar wieder eingestellt. Ansonsten verweist Business Insider lediglich noch auf einen sehr spezifischen Lehrbuchverleih für Studenten in den USA.

Mietservice passt zur Lebensphilosophie vieler junger Leute

Dass sich Amazon anscheinend dem Thema Vermietung widmet, ist nicht verwunderlich. Schließlich versprechen solche Dienste, die Kundenbindung zu stärken und stützen zudem den aktuellen Lifestyle der Nachhaltigkeit. Vielen – gerade jungen Menschen – ist es mittlerweile sehr wichtig, ein umweltbewusstes und nachhaltiges Leben zu führen. Der Besitz steht nicht mehr im Fokus – Konsum kann schließlich auch ohne Besitz erfolgen.

Beispiel hierfür ist der Erfolg von Streaming-Diensten wie Amazon Video, Netflix oder Spotify, Sharing-Services wie Car2go und DriveNow (Share Now) oder die zahlreichen Food-Sharing-Angebote.

Wohin geht die Reise bei Amazon?

Was genau Amazon vermieten könnte, darüber kann nur spekuliert werden. Möbel? Technik? Kleidung? Baby- und Kinderausstattung? Mit seinen Millionen Kunden und dem umfangreichen Wissen über die Vorlieben der Kunden dürfte es dem Unternehmen kaum schwerfallen, hier ein geeignetes (und ertragreiches) Segment zu finden. Außerdem hatte Amazon in der Vergangenheit schon häufig den richtigen Riecher.

Grundsätzlich gibt es – zumindest hierzulande – immer mehr Unternehmen, die das Vermietungsgeschäft für sich entdeckt haben. Zu nennen wären beispielsweise „Tchibo Share“ für Mode und Kindersachen, „Otto Now“ für Technik und neue Hightech-Gadgets oder auch Media Markt und Grover mit der Elektrogeräte-Vermietung „Miet mich“.

Dass sich nun also auch Amazon mit dem Thema auseinanderzusetzen scheint, ist keine Innovation. Dafür ist es längst zu spät! Aber da wir wissen, dass Amazon aus Sch....rott Gold machen kann, dürfte der Start eines solchen Dienstes bei vielen Kunden sicher gut ankommen und ihre Bindung an den Konzern noch weiter stärken.

/ Geschrieben von Tina Plewinski





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