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Amazons Alexa kommt bald in kleineren Geräten und bei der Einnahme von Medikamenten zum Einsatz – Amazons Vision vom Ambient Computing wird immer realer.

Tastatur und Alexa
Piotr Zajda / Shutterstock.com

Amazon weitet die Anwendungen und Formen von Alexa weiter aus, die smarte Assistentin erobert somit immer mehr Lebensbereiche und lässt Amazons Vision vom Ambient Computing immer realer werden. Alexa könnte künftig auch in kleinere Geräte eingebaut und genutzt werden, wie geekwire berichtet. Nutzer können laut engadget mit Alexa außerdem ihre Medikamente nachbestellen und sich an die Einnahme erinnern lassen.

Alexa läuft in Lichtschaltern und Glühbirnen

Amazon hat den nötigen Speicherplatz und die Rechnerleistung für entsprechende Alexa-Geräte gesenkt bzw. in die eigene Cloud ausgelagert. So ist es möglich, dass die sprachbasierte Assistentin auch in kleinere Geräte wie Glühbirnen, Lichtschalter oder Thermostat-Ventile eingebaut und genutzt wird. Fast der gesamte technologische Ablauf findet dann in Amazons Cloud Service statt, die Geräte müssen nur noch das jeweilige Aktivierungswort erkennen. „Das bedeutet, dass Sie in Zukunft hoffentlich noch viele weitere Geräte sehen können, die jetzt sprachgesteuert und direkt angesprochen werden können“, erklärte Dirk Didascalou, Vice President of Internet of Things bei Amazon Web Services. „Ich überlasse es ihrer Fantasie, darüber nachzudenken, was das bedeuten würde.“

Amazons Vision: Was bedeutet Ambient Computing?

Amazons Vision dahinter nennt sich Ambient Computing: Der Nutzer ist quasi konstant von derartigen Geräten umgeben („ambient“ = Umgebung), interagiert mit ihnen  – und liefert noch mehr Informationen. Zuletzt hat Amazon auch einen Alexa-fähigen Ring und eine Brille präsentiert, die Alexa-Technologie wird auch in immer mehr Häuser in den USA eingebaut. Datenschützer kritisieren immer wieder die damit einhergehenden Gefahren bezüglich Überwachung, Hacking und dem Missbrauch bzw. der Monetarisierung persönlicher Daten. 

Außerdem wird Alexa auch in Amazons Medizin-Offensive immer wichtiger und soll künftig auch Medikamente nachbestellen können. Amazon kooperiert dafür mit Omnicell, einem Pharma-Automatisierungsunternehmen, und der US-Einzelhandelskette Giant Eagle, die auch Medikamente im Sortiment hat. Bei Erfolg soll der derzeit laufende Test im nächsten Jahr auf Apotheken ausgeweitet werden. Die Alexa-Nutzer können sich mit der neuen Funktion auch an die Einnahme ihrer Medikamente erinnern lassen. Dafür ist allerdings ein Passwort und die Identifikation über das eigene Stimmprofil nötig. 

An Alexa arbeiten rund 10.000 Mitarbeiter, Amazons Assistentin beherrscht mittlerweile über 100.000 verschiedene Skills, wie die Funktionen genannt werden. 

/ Geschrieben von Markus Gärtner





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