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Amazon plant wohl eine eigene Plattform für Luxusmode.

Modische Frauen auf der Straße
Creative Lab / shutterstock.com

„Passt das?“, fragen sich wohl viele Kunden, die online Mode kaufen – und die gleiche Frage könnte man sich für die Beziehung zwischen Amazon und Luxus-Modefirmen stellen. Der Online-Riese plant wohl eine eigene Plattform für den Verkauf von Nobelmarken, munkeln Brancheninsider laut dem Modeportal WWD.

Zwölf Marken sollen bei der Luxusmode-Plattform dabei sein

Demnach will Amazon dort über ein Konzessionsmodell Luxus-Mode anbieten, zunächst in den USA. Die Plattform soll noch im ersten Halbjahr 2020 starten, der Konzern wollte sich zu den Gerüchten wie gewohnt nicht äußern, dementiert sie aber auch nicht – heißt vielleicht, es ist was dran. Welche Marken oder Designer dabei sein könnten, ist unklar, es sollen aber schon zwölf Unternehmen bei dem Projekt dabei sein.

Amazon will die neue Luxusmode-Plattform wohl mit einer 100-Millionen-Dollar-Kampagne bewerben. In der Vergangenheit gab es teils noch Berührungsängste zwischen dem Marktplatz und Nobelmarken, die oft eher auf den Verkauf über ihre eigenen Webshops setzen.

Amazon ist sehr aktiv im Mode-Bereich 

Der Luxusmode-Markt ist vielversprechend: Laut Statista wird in diesem Jahr im Segment Luxusmode ein Umsatz von rund 103 Milliarden Euro erwartet, allerdings sowohl online als auch stationär. Der Umsatz bis 2023 soll jährlich im Schnitt um 2,2 Prozent steigen.  

Amazon selbst treibt sein Mode-Geschäft auf mehreren Ebenen voran: Zuletzt hat das Unternehmen den Verkauf von speziellen, zeitlich begrenzten Influencer-Kollektionen gestartet. Und – wie in anderen Bereichen auch – kann Amazon auch im Bereich Mode zig eigene Marken vorweisen, wie TJI Amazon Brand Database zeigt. In Europa sind unter anderem die Marken Aurique, Find, Julius Hüpeden und Kings on Earth erhältlich.  

/ Geschrieben von Markus Gärtner





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