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Amazon bringt im Mai die ersten eigenen Spiele auf den Markt und feilt weiter an seiner Gaming-Offensive – auch mit einer eigenen Cloud-Plattform.

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Gorodenkoff / shutterstock.com

Amazon nimmt auch den lukrativen Bereich Gaming weiter ins Visier. Das Unternehmen bringt im Mai die ersten eigenen Spiele raus und werkelt außerdem weiter an der Cloud-Gaming-Plattform, deren Codename jetzt bekannt wurde: Project Tempo. Das berichtet die New York Times.

Amazons „Crucible“ und „New World“ starten im Mai 2020

Der Start der beiden Spiele „Crucible“ und „New World“ wurde wegen der Coronakrise mehrfach verschoben, im Mai sollen die Gamer nun endlich zuschlagen können. „New World“ stammt von Amazons Spiele-Studio in Irvine/Kalifornien, das derzeit auch ein „Herr der Ringe“-Multiplayer-Game entwickelt. An dem Spiel gab es im Vorfeld allerdings auch jede Menge Kritik. Der Science-Fiction-Shooter „Crucible“ hingegen ist das erste Spiel, das direkt aus der Gaming-Sparte des Amazon-Hauptsitzes in Seattle kommt. „Es geht darum, das Beste aus Amazon herauszuholen und in die Spiele zu bringen“, sagte Mike Frazzini, Amazons Vizepräsident für die Gaming-Sparte. „Wir arbeiten schon eine Weile, aber es dauert lange, Spiele zu entwickeln, und wir bringen eine Menge Amazon-Praktiken in die Entwicklung von Spielen ein.“

Wann kommt Amazons Cloud-Gaming-Plattform?

Seit Längerem schon arbeitet Amazon außerdem an einer Cloud-Gaming-Plattform, diese hat intern den Codenamen Project Tempo. Durch das Auslagern der Spiele in die Cloud brauchen die Nutzer deutlich weniger Geräteleistung. Ob Amazons Game-Streaming-Dienst aber schon wie geplant 2020 starten wird, ist derzeit noch unklar. Auch für Amazons bestehenden Streaming-Dienst Twitch, bei dem Nutzer Gamern beim Spielen zusehen können, soll es neue interaktive Spiele geben. Selbst bei dem Welterfolg „Fortnite“ mischt Amazon mit.

Amazon investiert viel Kraft und Geld in den Spiele-Bereich, denn in dem Markt steckt noch viel Potenzial. Allein im Jahr 2020 wird im Gaming-Bereich ein Umsatz von mehr als 160 Milliarden US-Dollar erwartet. Durch die Auswirkungen der Coronakrise dürfte sogar noch Luft nach oben sein. Konkurrenten wie Google und Microsoft haben aber mit Stadia und xCloud ebenfalls eigene Cloud-Gaming-Dienste in petto bzw. in der Entwicklung. 

/ Geschrieben von Markus Gärtner





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