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Netflix, Maxdome, Sky Snap, Watchever – Das Angebot an Online-Videotheken auf dem deutschen Markt ist momentan (noch) recht umfassend. Da steht der geneigte, film- und serien-liebende Kunde schnell vor der Qual der Wahl. Doch ein aktueller Vergleich zeigt: Alle Anbieter haben ihre Schwächen und kein Einziger erreicht ein sehr gutes Test-Ergebnis. Nur Amazon Instant Video kann (fast) rundum überzeugen.

Fernseher retro
© p!xel 66 – Fotolia.com

Man sitzt auf dem Sofa, freut sich auf einen gemütlichen Abend mit spannender Action, romantischem Liebesgeflüster oder nervenaufreibendem Psycho-Feeling – doch die Fernsehsender können diese Erwartungen mal wieder nicht erfüllen und senden nur langweilige Altherrren-Sendungen… Abhilfe versprechen da diverse Online-Videotheken. Doch auch hier ist das Angebot durchwachsen, nicht jeder Anbieter hat alles im Programm. Wer welche Wünsche erfüllt und wo die Schwächen liegen, hat nun ein neuer Test-Vergleich aus dem Hause DtGV (Deutsche Gesellschaft für Verbraucherstudien mbH) ans Licht gefördert.

Sortiment im Test: Online-Videotheken mit gravierenden Lücken

Grundlage des Tests war unter anderem die Sortimentsbreite der jeweiligen Online-Videotheken: Dazu wurde die Verfügbarkeit von alles in allem 40 neuen Film-Highlights, 50 filmischen Klassikern sowie 20 populären Fernsehserien verglichen – und zwar in der normalen Standardauflösung, aber auch in High Definition. Das Ergebnis ist recht ernüchternd: Im Schnitt erhielten die Streaming-Anbieter im Test nur knapp die Note „befriedigend“.

Im Sektor der Neuerscheinungen hatten die Online-Videotheken bestenfalls 32 von 40 Titeln im Sortiment. Andernorts waren es dagegen nur 17. Und einige der Streaming-Anbieter verzichteten gleich ganz darauf, ihre Kunden mit brandaktuellen Filmen zu ködern. Gleiches gilt im Übrigen auch für die Klassiker: Auch hier schwankte das Angebot zwischen 44 und 22 von 50 Titeln.

Mit Blick auf die Breite des Sortiments konnte sich iTunes im Test mit der Note „gut“ (2,4) auf das oberste Treppchen des Podests hieven. Dicht gefolgt von Amazon Instant Video („gut“ mit 2,5) und Maxdome „befriedigend“ (3,1) mit einigem Abstand.

Preise der Online-Videotheken im Einzelabruf ähnlich

Im Gegensatz zur Sortimentsbreite sind die Schwankungen, was die Einzelpreise der angebotenen Titel angeht, recht gering. Im Schnitt erhielten die Test-Anbieter in der Kategorie Preis und Konditionen nur ein „befriedigend“. Amazon führt seine solide Leistung auch hier fort und kann mit der Note „gut“ (1,9) die Führung beanspruchen. Dahinter folgen die Online-Videotheken Maxdome (mit 2,0 - also einem „gut“) und Sony Playstation Video mit „gut“ (2,1).

Für den Einzelabruf von neuen Filmen über einen Zeitraum von 48 Stunden müssen Kunden demnach zwischen knapp vier Euro (in SD-Auflösung) und knapp sechs Euro (in HD-Qualität) berappen. Eine Kaufoption war meist ab knapp 10 Euro möglich. Allerdings waren mit Fokus auf verschiedene Kundenprofile (Familie, Viel-Streamer etc.) die Konditionen sehr verschieden. Wer nicht grundsätzlich im Abo streamt, dem sei ein Preisvergleich der Online-Videotheken durchaus ans Herz gelegt.

Videotheken im Test: Auch Nutzerfreundlichkeit hat seine Grenzen

Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass alle Anbieter auf die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden ausgerichtet sind und daher die Nutzerfreundlichkeit zumeist überzeugt. So lassen sich beispielsweise die Titel aller Online-Videotheken über PCs abrufen. Wer sich dem Film-Genuss lieber auf dem Fernseher widmet, benötigt jedoch entweder einen internetfähigen Smart TV (den zwei von drei Anbietern unterstützen) oder muss auf Zusatzgeräte wie Streaming-Sticks, manchmal allerdings auch auf anbietereigenen Receiver zurückgreifen. Wer auch unterwegs – das heißt mobil – streamen möchte, wird mit Apple-Geräten besser bedient.

Grundlegende Tätigkeiten wie das Abrufen von Filmen oder das Anlegen von Wunschlisten sind bei allen Online-Videotheken einfach zu handhaben. Einen großen Minuspunkt gibt es allerdings im Test: Selbst wenn man als Kunde nur mal in das Sortiment reinschnuppern möchte, muss man sich bei allen Anbietern vorher anmelden bzw. registrieren. Und zwar ohne Ausnahme.

Ein weiteres Manko gibt es bei der Filterung der Titel-Suche. Zwar kann man in den Sortimenten aller Online-Videotheken eine freie Suche verwenden, doch die Ergebnisse lassen sich nur in den seltensten Fällen nach dem Erscheinungsjahr, den Darstellern oder Regisseuren sortieren. Hat man jedoch einen Film gefunden, der einem gefällt, ist die Darstellung der einzelnen Filme grundsätzlich positiv zu bewerten: Informationen zur Altersfreigabe oder der Videolänge waren genau wie Inhaltszusammenfassungen immer zu finden. In neun von zehn Fällen gibt es sogar einführende Trailer.

Test-Fazit: Beim Thema Kundenfreundlichkeit brilliert Videobuster unter den Online-Videotheken mit einer „ sehr guten“ Note (1,5). Dahinter folgen Amazon Instant Video („gut“ mit 1,7), genau wie Maxdome.

Online-Videotheken: Kundendienst zwischen sehr gut und befriedigend

Teils sehr lange Wartezeiten von bis zu zwei Minuten trüben die Freude der Nutzer in puncto Kundendienst: Hier schwanken die Bewertungen des telefonischen Services zwischen „sehr gut“ und „befriedigend“. Allerdings konnten in neun von zehn Fällen aufkeimende Fragen zum Thema Technik, Kindersicherung und Passwörter richtig beantwortet werden. Dabei fiel jedoch auf, dass einige Mitarbeiter im Kundendienst wenig kompetent und eher verunsichert wirkten. Sieger der Online-Videotheken im Kundendienst-Sektor ist mit einer Note von 1,4 („sehr gut“) erneut Amazon Instant Video, was den Anbieter auch zum Gesamtsieger im Test macht.

DtGV: Test von Online-Videotheken, Gesamturteil
Test von Online-Videotheken, Gesamturteil © DtGV
/ Geschrieben von Tina Plewinski





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