Amazon will bei seiner „Herr der Ringe“-Serie aus Fehlern lernen, die andere in der Vergangenheit gemacht haben.

Ork aus dem Fantasy-Streifen Der Herr der Ringe
Lauren Elisabeth / Shutterstock.com

Der neuen „Herr der Ringe“-Serie aus dem Hause Amazon fiebern Fans der Reihe schon lange entgegen. Mit ersten Bildern und Informationen schürt der Konzern die Erwartungen und lässt die Spannung der hungrigen Fans immer weiter wachsen. Dabei versucht Amazon offenbar auch, Fehler zu vermeiden, die andere Produzenten zuvor gemacht haben und die bei den Zuschauern für viel Kritik gesorgt haben.

So berichtet MoviePilot mit Verweis auf Fellowship of Fans nun, dass Amazon weiß, dass sich überzeugende Figuren noch immer „am besten mit Make-up und Masken zum Leben“ erwecken lassen statt mit Technik.

Monster aus dem Computer – eher schrecklich als monströs

Zwar gibt es mittlerweile hoch entwickelte Technologien und Systeme, mit denen man fantastische Welten, Figuren und Monster am Computer erschaffen kann, allerdings kann dieser Weg auch ordentlich nach hinten losgehen: Die originale „Herr der Ringe“-Trilogie aus den Händen von Peter Jacksons gilt allgemein hin als fantastische Umsetzung und die darin dargestellten Orks „in unterschiedlichen Graden der Grässlich- und Hässlichkeit“ wurden (und werden) gefeiert.

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Demgegenüber sammelte die nachfolgende „Hobbit“-Trilogie beispielsweise für ihre computer-animierten Orks viel Kritik und Spott – allen voran der Oberbösewicht „Azog, der Schänder“. Ihm wurde von den Fans fehlende Überzeugung, mangelndes Charisma und einfach eine wenig gute, gar eine seelenlose Umsetzung bescheinigt.

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Demzufolge sei Amazon bemüht, die Orks der eigenen Serie etwa mit „Prothesen und praktischen Effekten“ auszustatten und „viel Zeit und Geld für den Realismus der Orks“ zu investieren, heißt es weiter. Allerdings müsse das Streben nach Realismus auch nicht bedeuten, dass Amazon gänzlich auf CGI (computer generated images) bzw. Computer-Effekte verzichtet.

/ Geschrieben von Tina Plewinski




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