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Das Eigenmarken-Sortiment von Amazon ist in den vergangenen Jahren erstaunlich gewachsen. Und dabei scheint Amazon wieder einmal alles richtig zu machen, denn eine neue Studie zeigt, dass Amazon seinen hauseigenen Produkten selbst führende Hersteller angreift. Wir berichten.

Amazon-Logo auf Paket
© Hadrian – shutterstock.com

Regenschirme, Hundebetten und Laptoptaschen, Tablets, Pfannen und Kaffeemaschinen, Bettdecken und Matratzen, Heizstrahler, Fairtrade-Kaffee und Nüsse: Es gibt wohl kaum eine Kategorie, in der sich mittlerweile noch keine Produkte der Amazon Eigenmarken tummeln. Und der Erfolg scheint für sich zu sprechen. Wie EcommerceBytes nämlich berichtet, hat das Datenanalyse-Unternehmen 1010data eine Studie veröffentlicht, in der deutlich wird, wie Amazon mit seinen hauseigenen Produkten die Dynamik auf dem Online-Markt verändert.

Auf der Basis von Verbraucherdaten hat sich das Team von 1010data zwischen September 2015 und August 2016 intensiv mit Verkaufstrends in drei wichtigen Online-Kategorien beschäftigt. Die Kategorien waren Batterien, Lautsprecher und Babytücher.

Amazon klotzt im Batterie-Sektor

Die Analyse geht davon aus, dass in den vergangenen zwölf Monaten geschätzte 113 Millionen Dollar Online-Umsätze mit Batterien generiert wurden. Und 94 Prozent dieser Umsätze seien über Amazon bzw. Amazon Affiliates abgewickelt worden. Dabei hätten die Amazon-Batterien eine Online-Conversion-Rate von knapp 18 Prozent, während die durchschnittliche Quote in der Batterien-Kategorie lediglich 9,8 Prozent aufweist. Das zeige, dass Online-Kunden eher bereit sind, von Amazon Batterien zu kaufen als von anderen Anbietern, wenn sie entsprechende Produkte oder Werbeanzeigen sehen, so EcommerceBytes weiter.

In den Top-10 der Batterien-Marken kann Amazon außerdem fast ein Drittel aller Verkäufe für sich beanspruchen. Grundsätzlich wächst die Kategorie um Online-Batterien vergleichsweise stark – nämlich um 75 Prozent. Diese Rate kann Amazon jedoch mit seiner Amazon Basics Batterien-Kategorie noch toppen: Hier liegt die Wachstumsrate bei 93 Prozent.

Amazon Eigenmarken: Auch Babytücher und Lautsprecher sind stark

Neben Batterien kann Amazon mit Eigenmarken auch in puncto Baby-Equipment große Erfolge vorweisen: Mit seinen Babytüchern der hauseigenen Marke Amazon Elements (die übrigens nur für Prime-Mitglieder zu haben sind) hat sich das Unternehmen auf dem US-Markt inzwischen auf einen stolzen dritten Rank vorgekämpft. Und das, obwohl die Marke erst Ende 2014 eingeführt wurde. Insgesamt 16 Prozent der insgesamt 60 Milliarden-schweren Online-Verkäufe von Babytüchern kann Amazon hier für sich verbuchen. Damit muss der Konzern nur noch auf die Kategorieführer Huggies (mit 33 Prozent) und Pampers (mit 26 Prozent) aufschließen.

Auch im Technik-Sektor sieht es sehr gut aus. Der Markt für Online-Lautsprecher generierte im vergangenen Jahr schätzungsweise einen Umsatz von 1 Milliarde Dollar. Auch Amazon hat daran einen großen Anteil. Denn nach Schätzungen von 1010data hält Amazon mit seinem Echo-Lautsprecher im Ranking der Top-10-Marken rund 45 Prozent der Marktanteile im Online-Lautsprecher-Vertrieb. Die Verkäufe des Amazon-Gerätes seien demnach im Vergleich zum Vorjahr um 67 Prozent gestiegen.

„Egal auf welchem Markt, die Herausforderung für Markenhersteller ist, dass Amazon in einer wachsenden Zahl an Kategorien der Top-Online-Kanal ist“, kommentierte Jed Alpert von 1010data. „Das Endergebnis für Markenhersteller ist, dass sie Amazon nicht mehr nur als Kanal ansehen dürfen, sondern als Konkurrenz anerkennen müssen.“

/ Geschrieben von Tina Plewinski





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