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Wie kann die letzte Meile, also die unmittelbare Zustellung von Paketen an ihre Empfänger, noch weiter optimiert werden? Diese Frage stellt sich auch Amazon – und hat hierfür ein Patent eingereicht, das ein automatisiertes System vorsieht.

Amazon-Paket

© Jeramey Lende - Shutterstock.com

Amazon forscht und forscht und forscht. Anders lassen sich die zahllosen Patente nicht erklären, die das Unternehmen immer wieder einreicht und sich sichert. Es sei in diesem Zusammenhang zum Beispiel an die selbstzerstörenden Drohnen und an die Unterwasserlagerung von Waren erinnert. Ein weiteres Patent wurde nun von GeekWire aufgegriffen, das sich dieses Mal um die letzte Meile dreht, dementsprechend also die unmittelbare Paketzustellung optimieren soll.

AGVs von mehreren Konsumenten gleichzeitig nutzbar

Konkret geht es hierbei um „Automated Guided Vehicles“ (AGVs; „fahrerlose Transportfahrzeuge“), die die Pakete von einem bestimmten Ort abholen und diese dann zum Empfänger bringen sollen. Die Lieferroboter erinnern GeekWire zufolge zum Teil an Hunde, die die frisch eingetroffene Zeitung von draußen holen und diese dann zu ihrem jeweiligen Herrchen bringen. Dazu passt auch die Vorstellung dahingehend, was passiert, wenn sich die Fahrzeuge einmal nicht im Einsatz befinden. Sie könnten sich in diesen Fällen in kleinen Behausungen aufhalten, die Hundehütten nicht unähnlich sind, und erst dann aktiviert werden, sobald sich ein Lieferwagen nähert, der neue Pakete enthält.

Die Erfinder Tye Michael Brady, Cheftechnologe bei Amazon Robotics, und Ethan Zane Evans, der unter anderem Vizepräsident von Twitch Prime ist, beschreiben die AGVs in der Patentzusammenfassung näher: „Die AGVs können entweder von einem einzelnen und/oder von einer ganzen Gruppe an Konsumenten in einer bestimmten Region wie beispielsweise einem Wohnkomplex oder in einer Nachbarschaft verwendet werden.“

Kombination mit Amazon Key möglich

Weiterhin könnten die AGVs mit einigen Funktionen ausgestattet sein. Denkbar sind dem Patent zufolge etwa Zugänge zur Eingangstür oder zu Garagen, was im Endeffekt eine Kombination der automatisierten Fahrzeuge mit Amazon Key bedeuten würde. Die beiden Kammern der AGVs, oder zumindest eine davon, sollen möglicherweise auch dazu in der Lage sein, gekühlte Produkte zu transportieren. Letztendlich ist für die Annahme der Lieferung die Eingabe eines Codes notwendig, um die besagten Boxen zu öffnen.

Ob die kleinen Vehikel in naher beziehungsweise ferner Zukunft einmal tatsächlich die Paketzustellung übernehmen werden, bleibt fraglich. Amazon selbst wollte laut GeekWire wie üblich das Patent, das bereits am 25. Juli 2016 eingereicht und nun veröffentlicht wurde, nicht weiter kommentieren.

/ Geschrieben von Christian Laude





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