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Amazon scheint so nah wie möglich an seine Kunden kommen zu wollen: Mit dem Amazon Echo hat das Unternehmen einen intelligenten Lautsprecher dafür auf den Markt gebracht.

© Screenshot Youtube.com

Für viele überraschend hat Amazon in der vergangenen Woche ein neues Gadget auf den Markt gebracht. Zunächst nur in den USA erhältlich, verkauft Amazon jetzt einen eigenen intelligenten Lautsprecher namens Amazon Echo. Das Gerät soll in den USA rund 200 US-Dollar kosten und zum Assistenten der Amazon-Kunden werden.

Jederzeit mit den Servern von Amazon verbunden

Zumindest die Neugier der Nutzer dürfte Amazon Echo wecken. Denn das Amazon keinen gewöhnlichen Lautsprecher für 200 US-Dollar auf den Markt bringt, ist klar. Amazon Echo interagiert mit Bluetooth-, WLAN-, und Sprachbefehlen. Das Gerät soll man sich laut Amazon in das heimische Wohnzimmer stellen und bei Bedarf einfach ansprechen. Damit das Gerät auch nichts überhört, hat Amazon sieben Mikrofone eingebaut: So reagiert das Gerät auf das Schlüsselwort „Alexa“. Hat man das Schlüsselwort gesagt, soll Amazon Echo Befehle verschiedenster Art entgegennehmen können. So kann man dem Lautsprecher zum Beispiel befehlen, etwas bei Wikipedia zu recherchieren oder nachfragen wie das Wetter wird.

Ähnlich wie Apples Siri wird Amazon Echo von Amazon weiterentwickelt und könnte für das Unternehmen noch wertvoll werden. Und das liegt nicht nur daran, dass Amazon nach Google zum zweiten Unternehmen wird, das unser Haus und damit unsere Privatsphäre betritt.

Einkaufen via Sprachbefehl und Werbung frei Haus

Vielmehr könnte Amazon Echo für den Kunden zum direkten Draht zu Amazon werden. Bestellungen könnten dann theoretisch eines Tages allein beim Vorbeigehen via Sprachbefehl abgegeben werden. Auch das aktive Nachfragen von Amazon Echo und aktive Vorschlagen von Produktempfehlungen ist denkbar. Schließlich soll der Lautsprecher rund um die Uhr mit den Servern von Amazon verbunden sein und benötigt auch deshalb rund um die Uhr eine Internetverbindung.

Datenschützer indes haben die Sorge angemeldet, Amazon Echo könnte sich zum Überwachungsgerät entwickeln. Schließlich wisse niemand, was der Lautsprecher tatsächlich alles aufnimmt und welche Informationen an Amazon übermittelt werden. Amazon hat als Händler natürlich ein gesteigertes Interesse an den Bedürfnissen seiner Kunden und wäre sicher dankbar über Informationen, welche die Erstellung von Kundenprofilen erleichtern.

Im Moment wird der Lautsprecher aber scheinbar nur getestet, denn erst ist zunächst nur auf Einladung für Kunden in den USA erhältlich. Ob und wann er nach Deutschland kommt, ist noch nicht bekannt.