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Wer sich mit einem lästigen Schnupfen rumschlägt, dem soll Amazons smarte Sprachassistentin Alexa künftig schnelle Hilfe leisten können. Das Gerät soll den körperlichen Zustand des Nutzers erkennen und entsprechende Werbeangebote ausspielen.

Taschentuchpackung Teetasse
© Syda Productions / shutterstock.com

Der Herbst steht kurz bevor und damit auch die Grippesaison. Wer sich körperlich oder geistig nicht fit fühlt, ist dankbar um jede Person, die sich um einen kümmert. Künftig soll Alexa diesen Part übernehmen und anhand der Stimme des Benutzers erkennen, ob dieser krank, traurig oder depressiv ist. Darauf basierend sollen entsprechende Werbeangebote ausgespielt werden. Erkennt Alexa beispielsweise einen Schnupfen, wird ein passendes Grippemittel herausgesucht und dem Nutzer die Option einer Express-Lieferung angeboten. Ein Patent dafür vom März 2017 wurde vom US-Patentamt jetzt freigegeben.

Zielgerichtete Werbung für sämtliche Gemütszustände

Wird ein Sprachbefehl also durch ein Husten, Niesen oder Räuspern unterbrochen, erkennt Alexa durch die patentierte Stimmenanalyse den gesundheitlichen Zustand des Nutzers und spielt entsprechende Werbeangebote aus. Auch die Höflichkeitsfloskel „Gute Besserung“ soll der smarte Sprachassistent seinem Benutzer künftig mit auf den Weg geben.

Alexa Stimmenanalyse Patent
© United States Patent and Trademark Office

Neben der körperlichen Verfassung soll zusätzlich auch der seelische Zustand und Aufregung, Niedergeschlagenheit oder auch das Weinen während des Sprechens von Alexa erfasst werden. Neben der Stimmenanalyse werden laut dem Patent weitere „verhaltensbasierte Zielkriterien“ für die Werbung in Betracht gezogen. So schreibt Heise Online, dass außerdem auch der Browserverlauf, die Zahl der Mausklicks, der Einkaufsverlauf oder auch die besuchten Seitenarten mit in den Algorithmus fließen. Daraus sollen sich weitaus mehr Gemütszustände, wie Freude, Angst, Verärgerung, Sorge, Traurigkeit, Langeweile, Empörung oder Stress erkennen lassen, um entsprechende Werbung auszuspielen.

Diese Stimmenanalyse soll sich auf jeden Benutzer des smarten Assistenten beziehen und nicht nur auf den eigentlichen Eigentümer.

/ Geschrieben von Corinna Flemming


Kommentare

#2 gerd 2018-10-22 07:54
Hoch lebe der Datenschutz. Gilt natürlich wieder einmal nur für alle anderen. Google - Facebook - Amazon ......... immer mit gehobenem Mittelfinger. Hoch leben unsere unfähigen/untät igen Datenschützer, die den kleinen "Mann" quälen und vor den Großen die Hosen gestrichen voll haben..
#1 Peter 2018-10-20 13:56
Ich weiß ja nicht, aus welcher Gegend die Autorin kommt. Bekanntlich nutzen Leute ja manchmal merkwürdige Formulierungen ....aber....

Seit wann wird Werbung ausgespielt ???
Bei uns spielt sie die Werbung "ein" oder sucht die Werbung aus.

Wie ist es bei Euch?



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