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Amazon hat ein Patent eingereicht, das die Nutzung von Alexa erleichtern soll – der neue Sprachmodus birgt aber auch mehr Gefahren für den Datenschutz.

Digitale Assistenten mit Sprachsteuerung
Karsten Neglia / shutterstock.com

„Spiel meine Playlist, Alexa“ statt „Alexa, spiel meine Playlist“ – so könnte es in Zukunft heißen, wenn Amazons neues Projekt jemals auf dem Markt umgesetzt wird. Das Unternehmen hat im Januar ein entsprechendes Patent eingereicht, berichtet engadget.

Die Nutzer bräuchten dann das jeweilige Aktivierungswort – wie „Alexa“ – nicht mehr am Anfang zu sagen, sondern in der Mitte oder am Ende des Satzes. Die Kommunikation mit dem digitalen Assistenten soll so eher dem natürlichen Sprachgebrauch entsprechen und Alexa wohl ein bisschen mehr menscheln. Dazu müsste Alexa natürlich trotzdem auch die vorangegangene Kommunikation aufzeichnen, um das Aktivierungswort überhaupt zu erkennen. Diese Daten werden in einem Zwischenspeicher gelagert, der diese erst bei Nennung des Aktivierungswortes an Amazon schickt. Die Nutzer können laut Patent selbst diese entsprechende Zeitspanne der Aufzeichnung wählen: 10 oder 30 Sekunden. Sagt der Nutzer das Aktivierungswort am Ende nicht oder vergisst es, würden die Daten sofort gelöscht.

Noch mehr Probleme mit dem Datenschutz bei Alexa

Trotzdem dürfte die neue Idee vor allem in Sachen Datenschutz Bedenken hervorrufen. Amazon musste in der Vergangenheit immer wieder Probleme im Zusammenhang mit von Alexa gespeicherten Daten eingestehen. So konnten Mitarbeiter aus den Alexa-Teams unter anderem Alexa-Nutzer weltweit identifizieren, zuletzt kritisierte auch die deutsche Justizministerin Katarina Barley das Unternehmen

Amazon betont, dass das neue System bisher nur ein Patent sei, ein möglicher Einsatz sei „höchst spekulativ“. „Wie viele Unternehmen reichen wir eine Reihe von zukunftsweisenden Patentanmeldungen ein, die neue wissenschaftliche Ideen erforschen, die es möglicherweise nicht in kundenorientierte Produkte schaffen. Patente brauchen mehrere Jahre bis zum Erhalt und spiegeln nicht unbedingt den aktuellen oder nahen zukünftigen Stand von Produkten und Dienstleistungen wider“, erklärte ein Amazon-Sprecher. 

Zuletzt sorgte ein Amazon-Patent über ein smartes Armband für Aufregung: Das Wearable soll anhand der menschlichen Stimme Gefühle erkennen können. 

/ Geschrieben von Markus Gärtner





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