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Amazon sucht in den USA gerade Testpersonen, die ihren Körper in einem 3D-Scanner vermessen lassen – ein Projekt gegen die hohe Retourenquote im Online-Handel mit Mode.

Maßband
Gitanna / Shutterstock.com

Retouren treiben vor allem Mode-Händlern Sorgenfalten auf die Stirn. Eine immer höhere Rücklauf-Quote trübt die Gewinne. Allein in Deutschland schickten Kunden im vergangenen Jahr rund 490 Millionen Artikel zurück. Amazon will jetzt dagegen vorgehen, indem es den menschlichen Körper noch genauer vermisst und sucht dafür Testpersonen, wie t3n berichtet. 

In den USA können Personen bei dem zu Amazon gehörenden StartUp Body Labs ihre Maße umfassend bestimmen lassen. Die Teilnehmer der Studie geben Daten wie Körpergröße und Gewicht an, ihr Körper wird dann per Foto, Video und 3D-Scan detailliert analysiert und dokumentiert. Die Teilnehmer haben dabei ihre normale Kleidung bzw. Badesachen an. Die ganze Untersuchung soll 30 Minuten dauern, dafür gibt es eine Amazon-Geschenkkarte über 25 US-Dollar. Mehr ist über die Vermessung nicht bekannt – die Teilnehmer müssen eine Verschwiegenheitserklärung unterschreiben.

MPI Tübingen hilft bei 3D-Scanning

Die Technologie des seit 2017 zu Amazon gehörenden Unternehmens Body Labs soll von der US-amerikanischen Brown University und dem Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme in Tübingen stammen. Mithilfe der Scans können die Verantwortlichen 3D-Avatare schaffen, die helfen sollen, menschliche Körper und Kleidungsgrößen besser in Einklang zu bringen. Wie Amazon die Ergebnisse genau nutzt, ist aber unklar.

Auch in Deutschland arbeiten viele Mode-Händler daran, die leidigen Retouren einzudämmen. Zalando nutzt sogenannte menschliche Fitting Models mit ausgesuchten Körpermaßen, um die Passform neuer Designs und den Tragekomfort zu testen. Auch 3D-Bilder wie beim Amazon-Projekt könnten künftig eine entscheidende Rolle spielen, meint die Zalando-Verantwortliche Stacia Carr. Die Menschen wären bereit, auch persönliche Bilder zu teilen, wenn sie sich davon einen Mehrwert versprechen – wie etwa einen Amazon-Gutschein.

/ Geschrieben von Markus Gärtner


Kommentare

#1 Petra 2019-05-29 11:20
Na ja, sind eigentlich alle selbst Schuld. Wenn ein Oberteil eine Einheitsgröße für alle hat - soll dann einer Frau mit Größe 36 passen und einer mit 54? Wie soll so etwas bitte funktionieren. Früher bestellte man ein Kleidungsstück in Größe 38 und es passte. Heute ist es entweder zu klein oder zu groß. Das ist ein Roulettspiel etwas passenden zu finden. Kein Wunder, dass die Retourenquote in der Modebranche so hoch ist. Und das ist nicht nur für die ärgerlich auch für uns Kunden.



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