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Künftig kann man Sprachaufnahmen mit Alexa auch direkt per Sprachbefehl löschen. Das System soll nach und nach umfangreicher werden.

Amazon Echo Dot
Zapp2Photo/Shutterstock.com

Wer Alexa nutzt, ist sich in der Regel im Klaren darüber, dass die getätigten Sprachaufnahmen von Amazon gespeichert werden. Dem Unternehmen zufolge soll der Vorgang dazu dienen, die Spracherkennung zu verbessern. Diese Notwendigkeit ist allerdings umstritten. Wer seine Sprachaufzeichnungen löschen möchte, muss bislang umständliche Wege gehen. Entweder öffnet man die zugehörige App und löscht die Aufzeichnungen einzeln oder geht über die Webseite, um alle Aufnahmen auf einmal zu löschen.

Nun aber macht es Amazon einfacher, Sprachaufzeichnungen zu löschen. Wie The Verge meldet, gibt es nun auch die Möglichkeit, diese direkt per Sprachbefehl zu löschen. Mit der Aufforderung „Alexa, lösche alles, was ich heute gesagt habe“ werden alle entsprechenden Daten von den Amazon-Servern gelöscht. Amazon zufolge ist ein weiteres Kommando bereits in Arbeit. Via „Alexa, lösche, was ich gerade gesagt habe“, wird die letzte Aufzeichnung von den Servern entfernt. Eine Möglichkeit, Aufnahmen in regelmäßigen Abständen zu löschen, wie etwa Google sie bietet, gibt es aber vorerst weiterhin nicht.

Sorge wegen Echo Dot Kids

Die neuen Löschmöglichkeiten kommen wohl nicht von ungefähr. Anfang des Monats wurde bei der Federal Trade Commission in den USA eine Beschwerde wegen Amazons Aufnahmepraktiken eingereicht (Hintergrund: The Verge). Konkret geht es dabei über den speziell auf Kinder zugeschnittenen Echo Dot Kids. Amazon verletze ein Gesetz, dass Daten von Kindern unter 13 Jahren schütze. Der Konzern erkläre nicht deutlich, wie man Informationen lösche, die über Kinder gesammelt wurden.

Diese Anschuldigungen werden mit den neuen Alexa-Funktionen zwar nur am Rande adressiert, aber eine einfachere Löschmöglichkeit für Alexa-Aufzeichnungen war überfällig. Über weitere Löschfunktionen in der Zukunft macht Amazon bislang keine Angaben. Zusätzlich hat Amazon den „Alexa Privacy Hub“ gestartet, der dem Nutzer erklären soll, wie Alexa funktioniert und welche Privatsphäre-Optionen es gibt. Bislang sind dessen Funktionen aber noch eher rudimentär.

/ Geschrieben von Christoph Pech





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