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Neben einer Reihe „klassischer“ neuer Echo-Geräte hat Amazon auch eine Brille und einen Ring mit Alexa angekündigt. Insgesamt steht ein gutes Dutzend neuer Produkte vor der Veröffentlichung.

Echo Flex
© Amazon

Und weiter geht’s: Nachdem Amazon Anfang September eine wahre Fire-TV-Offensive ankündigte, u.a. mit einer großangelegten Kooperation mit Grundig, ist nun die Echo-Sparte an der Reihe. Und auch hier gibt es gleich eine ganze Stange an Ankündigungen. Mit dabei ist natürlich die fast obligatorische neue Version des klassischen Amazon Echo, der für 99,99 Euro mit „überarbeitetem Textildesign und noch besserem Klang“ daherkommen soll. Mit dem Echo Flex gibt es darüber hinaus eine neue Billig-Variante des Lautsprechers, der sich einfach in die Steckdose stecken lässt und gerade einmal 29,99 Euro kosten soll.

Spannender ist da schon der neue Echo Dot, der nun ein LED-Display beinhaltet, das Uhrzeit und Außentemperatur sowie einen integrierten Timer plus Alarm-Funktion hat. Auch der Echo Show bekommt mit dem Show 8 eine neue Version mit 8-Zoll-HD-Display. Außerdem liefert Amazon eine integrierte Abdeckung für die Kameralinse mit. Inwieweit diese angesichts der Alexa-Integration das Sicherheitsgefühl der Nutzer erhöht, ist allerdings diskussionswürdig. Besonders stolz ist Amazon auf den Echo Studio. Es sei „der am besten klingende Echo aller Zeiten“, der über fünf direktionale Lautsprecher (für Rundumklang) verfügt, mit einer speziellen Technologie die Anpassung an räumliche Gegebenheiten erlauben soll und einen integrierten Smart-Home-Hub besitzt. Der Echo Studio kostet 199,99 Euro. In der Echo-Familie ist er damit zwar der teuerste Vertreter, absoluter High-End-Klang ist zu diesem vergleichsweise günstigen Preis allerdings nicht zu erwarten.

Alexas Sprache soll variabler werden

Allen Echo-Geräten gemein ist natürlich die Integration der Sprachassistentin Alexa. Diese soll in Zukunft natürlicher klingen und besser auf Kundenbedürfnisse eingehen. So soll Alexa bald schneller und langsamer sprechen können. Mit den Befehlen „sprich schneller“ und „sprich langsamer“ kann man aus insgesamt sieben verschiedenen Sprachgeschwindigkeiten wählen – neben dem normalen Tempo vier schnellere und zwei langsamere. Außerdem bekommt Alexa nun auch in deutscher Sprache einen Flüstermodus. Spricht man Alexa leise an, flüstert sie dann in geringerer Lautstärke zurück.

Zudem will Amazon mehr Transparenz und mehr Nutzerkontrolle zulassen. Wer wissen möchte, was Alexa zuletzt verstanden hat, kann dies mit dem Befehl „Alexa, was hast du gehört?“ erfragen. Mit einer erweiterten Löschfunktion werden die Privatsphäre-Möglichkeiten ausgebaut. Neben den Möglichkeiten, alles zu löschen oder die letzte Aufzeichnung zu löschen, soll eine Möglichkeit integriert werden, automatisierte Löschvorgänge festzulegen. Aufzeichnungen, die älter als drei bzw. 18 Monate sind, werden dann regelmäßig automatisiert gelöscht.

Ohrhörer, Brillen, Ringe und ein Ofen

Neben den eher klassischen Bekanntmachungen hatte Amazon auch einige Überraschungen in petto. Mit den Echo Buds fordert der E-Commerce-Riese Apple und seine AirPods heraus. Die kabellosen Ohrhörer mit Alexa-Unterstützung sollen 129,99 US-Dollar kosten und eine aktive Noise-Cancelling-Technologie von Bose beinhalten. Etwas kurios wird es mit den Day-1-Editions, einer Brille und einem Ring. Um diese zu erwerben, muss man sich bei Amazon anmelden und kann dann Feedback zu den experimentellen Geräten abgeben.

Echo Loop
Echo Loop: Alexa im Ring (© Amazon)

Dabei handelt es sich um Echo Frames und Echo Loop. Frames ist eine Brille mit Alexa-Integration und soll 179 US-Dollar kosten, Loop ist ein Ring für 129 US-Dollar, ebenfalls inklusive Alexa. Auf das Nutzer-Feedback darf man jetzt schon gespannt sein. Genau wie auf den Amazon Smart Oven: Ein intelligenter Herd für 250 US-Dollar. Dieser kann mit einem Echo gepaart werden, sodass man ihn etwa per Sprachbefehl vorheizen kann. Zudem kann man den Strichcode einer verpackten Mahlzeit scannen, woraufhin der Ofen das Essen automatisch optimal kocht. Das soll mit verschiedenen Marken etwa von Whole Foods oder Gardein funktionieren. Die Strategie, Alexa im täglichen Leben zu verankern, wird also fortgesetzt.

/ Geschrieben von Christoph Pech





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