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Amazon will Alexa mit dem neuen Werbeformat Branded Utterances auch in TV-Kampagnen verankern und den Voice Commerce beflügeln. 

Fernseher und Tisch mit Füßen darauf
Blackregis / shutterstock.com

„Alexa, bitte bestell das Outfit von Carrie Bradshaw von Folge Neun“ – hören wir so ähnliche Anweisungen bald in US-Wohnzimmern? Amazon feilt daran, mit Alexa noch mehr Werbegelder einzunehmen und stellt großen Unternehmen ein neues TV-Werbeformat vor, berichte t3n.

So funktioniert Amazons Branded Utterances

Und so soll das neue Format funktionieren: Die Werbekunden können in ihren jeweiligen TV-Kampagnen Sprachbefehle einbauen, auf die Alexa reagieren kann. Wenn der Fernsehzuschauer also etwa Merchandising aus seiner Lieblingsserie, einem Blockbuster oder Produkte aus einem Werbespot bestellen will, kann er dafür Amazons Assistentin aktivieren. Das neue Format nennt sich Branded Utterances, zu deutsch etwa Marken-Äußerungen. Das Verfahren würde bei dem Amazon-eigenen Dienst IMDB TV und auf den Fire-TV-Apps laufen. 

Amazon würde davon gleich mehrfach profitieren: Ein größerer Anteil am TV-Werbekuchen, ein Schub für den Voice Commerce – und Alexa würde im Wohnzimmer der Nutzer immer heimeliger werden. 

Neues Werbeformat für langfristige TV-Kampagnen

Allerdings ist das neue Alexa-Format nicht für jedes Unternehmen geeignet: Branded Utterances lohnen sich nur für langfristige Kampagnen oder für spezielle Events wie etwa den Super Bowl. Auch die entsprechenden Alexa Skills müssten die Unternehmen entwickeln, ab einer Werbe-Investition von 750.000 US-Dollar übernimmt das Amazon, heißt es.

Die mögliche Verbindung Alexa und TV hat jedoch auch schon für Probleme in der Vergangenheit gesorgt und zeigt mögliche Tücken. In England reichte 2018 ein Echo-Nutzer Beschwerde beim dortigen Werberat ein – sein Alexa-Gerät hatte nach einem Werbespot versehentlich Katzenfutter bestellt.

/ Geschrieben von Markus Gärtner





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