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Amazon macht mithilfe einer knackigen Kampagne auf die hauseigenen Sicherheitsmaßnahmen bei Amazon Video aufmerksam.

 

Screenshot aus einem Amazon Marketing-Video zum Thema Parental Control
Amazon, Screenshot Video

„Carnival Row“, „The Man in the high Castle“ und „The Boys“ – drei Serien, die auf dem Video-Portal von Amazon laufen und die definitiv nicht für Kinderaugen geeignet sind. Während es bei „Carnival Row“ um den erbitterten und blutigen Kampf zwischen engstirnigen Menschen und unterjochten Fantasy-Wesen geht, entführt „The Man in the high Castle“ die Zuschauer in eine dystopische Welt, in der das Dritte Reich fortbesteht, weil die Faschisten den Zweiten Weltkrieg gewonnen haben. Die wohl blutigsten Inhalte bietet allerdings „The Boys“, wo rücksichtslose, gewalttätige und machthungrige Superhelden ihr grausames Unwesen treiben.

Aber genau diese drei Serientitel übergibt Amazon in einer neuen Werbekampagne, auf die das Branchenportal W&V verweist, an drei Kinder im Alter zwischen fünf und sechs Jahren. Sie sollen anhand der bloßen Titel Bilder malen und dabei aufzeigen, welche Szenarien sie sich anhand des jeweiligen Namens vorstellen.

Glitzernde Phantasiewelten statt blutiger Kämpfe

In den drei Videos entstehen dabei – wie sollte es anders sein – unschuldige, bunte Zeichnungen, die glücklicherweise nichts mit den Ü16- bzw. Ü18-Serien zu tun haben. Um den Kontrast zwischen den Kinderzeichnungen und den eigentlichen Inhalten noch einmal zu untermauern, werden am Ende der Clips jeweils noch einmal kurze, aber blutige Einblicke in die Serien gegeben.

Und warum macht Amazon das Ganze? Die Antwort ist einfach: Um das hauseigene Feature „Parental Control“ besser zu vermarkten. Denn diese Funktion gibt Eltern die Möglichkeit, unerwünschte und vor allem unangemessene Inhalte für Kinder zu sperren und diese somit zu schützen.

 

 

 

 

 

 

/ Geschrieben von Tina Plewinski





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