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Retouren sind immer eine Belastung – egal ob für kleine Händler oder große Konzerne. Und daher ist es kaum verwunderlich, dass Amazon wieder an der Optimierung seiner Website bastelt und damit nicht nur das Käufererlebnis attraktiver machen, sondern auch die Quote der Rücksendungen für sich und seine Marktplatz-Händler optimieren will. Erreicht werden soll dies durch den Kauf der Online-Schuh-Beratung Shoefitr.

Schuhe in Schwarz Weiß

(Bildquelle Sensible Shoes: Luca Bruno via Flickr, keine Änderungen, bestimmte Rechte vorbehalten)

Welche Wege gibt es, das Shopping-Erlebnis für Kunden noch interessanter und attraktiver zu gestalten? Moderne Hightech-Tools können auf jeden Fall dabei helfen! Und so hat Amazon wieder Geld investiert, um in Kürze neue technische Spielereien und Hilfsprogramme in seinen Shop zu integrieren.

Shoefitr: So funktioniert die Technologie der Schuh-Beratung

Im Mittelpunkt der jüngsten Amazon-Strategien steht dabei das noch recht junge US-amerikanische Unternehmen Shoefitr, das sich darauf spezialisiert hat, beim Online-Schuhverkauf zu helfen. Grundlage dieser Hilfe ist die hauseigene Software, die 3D-Modelle von Schuhen nutzt, um Kunden beim Kauf zu beraten und ihnen perfekt sitzende Fußbekleidung vorzuschlagen.

Kunden geben dabei ihre eigene Schuhgröße sowie ein aktuelles Schuh-Modell an, das ihnen perfekt passt. Shoefitr lässt diese Informationen dann durch seine Datenbank laufen und kann genau sagen, welche Schuhmodelle sozusagen eine ähnlich Passform haben und somit ideal zum Kauf geeignet werden. Anders herum ist es jedoch auch möglich, vor bestimmten Schuh-Modellen zu warnen, die für die Füße des Kunden weniger bequemen bzw. geeignet sind.

Screenshot Shoefitr Website
© Shoefitr

Amazon kauft Shoefitr – Details unbekannt

Wie Techcrunch berichtet, soll Amazon Shoefitr nun übernommen haben. Da sich jedoch keines der beiden Unternehmen bisher zu den Gerüchten geäußert hat, ist auch der Kaufpreis nicht bekannt. Zu den vielen vagen Vermutungen treten auch Spekulationen, was genau der Konzern von Jeff Bezos mit dem Jungunternehmen anstellen wird.

Wird es vollkommen in die eigene Website eingewoben, um im Schuh-Sektor die Verkäufe anzutreiben? Wird Shoefitr eventuell gar als eigenständigen Unternehmen weiter existieren, auch künftig mit seinen Kunden zusammenarbeiten und nebenher Amazon zu Diensten sein? Fragen über Fragen, die alle nach Aufklärung schreien.

Fest steht: Falls Amazon die Technologie von Shoefitr in seine Plattform integriert, würde dies den eigenen Kunden eine Menge Mehrwert bieten. Denn der Online-Schuhkauf gestaltet sich schon immer recht problematisch und geht häufig mit einer hohen Retourenquote einher. Durch die Schuh-Beratungs-Software könnten Kunden also schneller den Weg zu bequemen Schuhen finden und sowohl Amazon als auch Dritthändler auf dem Marktplatz könnten die Zahl der Rückläufe möglicherweise deutlich verringern. – Nach Angaben von Shoefitr sei ein durchschnittlicher Retouren-Rückgang von 20 Prozent möglich.

/ Geschrieben von Tina Plewinski