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Ob Alexa-fähige Geräte von Drittanbietern wirklich unkompliziert sind, verrät eine neue Kennzeichnung von Amazon.

 

Amazon: Logo von Alexa
Koshiro K / Shutterstock.com

Steckdosen, Lampen, Thermostate, Staubsauger, Kameras oder Fernsehgeräte – mittlerweile gibt es zahllose Geräte von Drittanbietern, die mit Amazons Sprachassistentin Alexa verbunden und gesteuert werden können. Allerdings ist die Einrichtung und Verwendung der sprachgesteuerten Geräte nicht immer ganz einfach und in einigen Fällen so gar nichts für technische Einsteiger.

Doch wie entscheiden Kunden nun, ob sie den technischen Anforderungen eines Gerätes gewachsen sind und die notwendigen Schritte tatsächlich auch selbst ausführen können oder sich aufgrund der Komplexität lieber für ein anderes Produkt entscheiden? Bisher dürfte diese Entscheidung oft mit einer aufwendigen Produktrecherche einher gegangen sein. Künftig will es Amazon seinen Kunden allerdings einfacher machen. Zu diesem Zweck hat der Online-Riese eine neue Produkt-Kennzeichnung eingeführt: „Zertifiziert für Menschen“.

Amazon belohnt schnelle Installation und einfache Bedienung

Um Produkte mit der Kennzeichnung „Zertifiziert für Menschen“ auszuzeichnen, teste das Unternehmen die Geräte und geht dabei der Frage nach, wie einfach (oder kompliziert) sie sich einrichten und dementsprechend auch mit Alexa koppeln lassen. Auf der Amazon-Seite heißt es entsprechend: „Wir stellen vor: Zertifiziert für Menschen, Smart-Home-Geräte für Einsteiger.“ Und: „Schluss mit aufwendiger, komplizierter und stressiger Installation.“ 

Doch nicht nur die Einrichtung des Geräts steht dabei im Blickpunkt. Auch eine grundsätzlich einfache Benutzung ohne lange Wartezeiten durch Software-Updates oder Ausfälle der Gerätschaft soll mithilfe der neuen Kennzeichnung garantiert werden.

 

Amazon: Website „Zertifiziert für Menschen“
Amazon, Screenshot

Gleich zum Start hat Amazon auf der Informationsseite auch Produkte zusammengestellt, die im Rahmen der „Zertifiziert für Menschen“-Kennzeichnung empfohlen werden. Mit dabei sind etwa Geräte der Technik-Marken Philips, TP oder – wie sollte es anders sein?! – aus dem eigenen Haus. 

Kritik an intransparenter Vergabe

Ganz ohne Kritik kommt dann die Einführung allerdings nicht aus. So stören sich die Verbraucherberater von Home & Smart beispielsweise an der relativ intransparenten Vergabe des Labels: Zwar gebe es demnach mehr als zwölf Bewertungskriterien, die ein Produkt erfüllen müsse, um die Kennzeichnung „Zertifiziert für Menschen“ zu erhalten, „welche Testkriterien genau eine Rolle spielen, wie sie gewichtet werden und ob die Tests im Labor oder unter Alltagsbedingungen statt finden, verriet Amazon jedoch bisher nicht“, heißt es dort.

/ Geschrieben von Tina Plewinski





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