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Die Sprachassistentin als Rache-Engel: Eine wütende Ex-Freundin soll die Nachfolgerin ihres ehemaligen Partners mit Alexa aus dem Haus vertrieben haben.

Alexa
Tyler Nottley / Shutterstock.com

Philippa Copleston-Warren war rund zwei Jahre mit ihrem Ex-Freund zusammen. Die Beziehung ging wohl nicht ganz so schön zu Ende – denn jetzt steht die Ex-Freundin vor einem englischen Gericht in Westminster. Sie soll die Sprachassistentin ihres Ex-Partners gehackt und damit die neue Freundin eingeschüchtert und vertrieben haben, wie die britische „Sun“ berichtet.

Wütende Ex vertreibt neue Freundin mit Alexa aus dem Haus

Die Unternehmensberaterin aus London soll die Sprachassistentin in dem neuen Haus ihres Ex-Freundes in der englischen Grafschaft Lincolnshire gekapert und mit Alexa die neue Partnerin terrorisiert haben: So soll sie unter anderem das Licht an- und ausgeschaltet und die wohl verdutzte neue Freundin angebrüllt haben, sie solle ihre Sachen packen und das Haus verlassen. Die eingeschüchterte Freundin habe daraufhin geweint und sei aus dem Haus geflüchtet, so die Staatsanwältin Misba Majid.

Weitere Vorwürfe: Nacktfotos bei Facebook

Auch über Social Media hat die Angeklagte in London wohl versucht, ihrem Ex-Freund eins auszuwischen: Sie soll auch sein Facebook-Konto geknackt und dort Nacktbilder von ihm hochgeladen haben. Philippa Copleston-Warren bestreitet alle Vorwürfe. Sie wurde auf Kaution freigelassen, der Prozess beginnt am 5. November vor dem Krongericht von Isleworth.

Alexa wird immer wieder als Einfallstor von Hackern missbraucht oder es kommt zu anderweitigen Störfällen: So riet die Sprachassistentin etwa einer Nutzerin zum Selbstmord – Alexa hatte auf einen manipulierten, noch nicht freigegebenen Wikipedia-Artikel zugegriffen. 

Forscher und Datensicherheits-Experten warnen immer wieder vor Sicherheitslücken bei Alexa oder auf dem Skill-Marktplatz, bei dem Nutzer sich die Alexa-Funktionen runterladen können. Dabei wird Alexa in Deutschland eher zu spaßigen Zwecken wie Tier- und Mensch-Geräuschen genutzt, wie eine aktuelle Studie zeigte.

/ Geschrieben von Markus Gärtner





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