Amazon entwickelt ein Alexa-Gerät, das den Schlaf des Nutzers überwachen soll.

Alexa im Echo Dot
Chris J Mitchell / Shutterstock.com

„Alexa, bitte starte die Schlaf-Kontrolle“ – könnte das bald in deutschen Schlafzimmern erklingen? Laut einem Bericht von Business Insider soll Amazon an einem System arbeiten, mit dem Alexa-Nutzer ihren Schlaf überwachen lassen können, wie heise berichtet. 

Amazons „Brahms“ soll vor Schlafapnoe warnen

Das Gerät soll mit einem Millimeterwellenradar den Schlaf des Nutzers analysieren und auf mögliche Probleme hinweisen, etwa bei der Erkennung von Schlafapnoe (Atemstillstände im Schlaf). Neben der Atmung könnten auch Bewegungen im Schlaf in die Analyse einfließen. Die Daten könnten Nutzer dann etwa in einer App sehen. Der Projektname des Geräts lautet „Brahms“ – offensichtlich eine Referenz auf den deutschen Komponisten Johannes Brahms. Fun Fact: Brahms hat unter anderem das deutsche Volkslied „Des Abends kann ich nicht schlafen geh’n“ komponiert.

Das entsprechende Amazon-Team soll das Gerät im vergangenen Jahr entwickelt haben. Ob es aber in Deutschland oder überhaupt auf den Markt kommt, ist unklar. Amazon entwickelt in vielen unterschiedlichen Bereichen neue – und teils kuriose – Patente, von denen vermutlich nur ein Bruchteil wirklich umgesetzt wird.

Alexas Rolle bei Amazon

Klar ist aber, dass Alexa immer weiter ausgestattet und eine wichtige Rolle in der Strategie des Konzerns spielen wird – auch im Bereich Gesundheit und Medizin. In den vergangenen Jahren wurde Amazons Alexa etwa zum Buchen von Arztterminen, dem Bestellen von Medikamenten oder sogar der einfachen Beratung von Patienten eingesetzt. Dass die smarte Assistentin aber trotzdem noch viel zu lernen hat, beweist unser Amazon-Jahresrückblick, in dem unter anderem das erste – wunderbare und auch ekelhafte – Jahr mit Alexa beschrieben wird.

/ Geschrieben von Markus Gärtner




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