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Der Test von Drohnen zur Lieferung von Ware war in den USA bisher nicht möglich. Der Grund dafür waren die umfangreichen Regeln der US-Flugsicherheitsbehörde FAA. Nach Beschwerden von Unternehmen, u.a. Amazon und Google, startet die FAA nun ein Testprogramm, das es Piloten erlaubt, Drohnen teilweise auch außerhalb des Sichtbereiches fliegen zu lassen. Update: Bereits 2016 könnte Amazon seine Drohnen steigen lassen. Der Grund: Die FAA könnte die notwendigen Regulierungen für kommerzielle Drohnenflüge noch in diesem Jahr verabschieden.

Drohne: Farming(Bildquelle Drohne: Farming: Lima Pix via Flickr.com, bestimmte Rechte vorbehalten)

Der Test von Drohnen zur kommerziellen Nutzung ist den USA bisher nur unter Einbehaltung sehr strenger Regeln möglich. Nun rudert die FAA zurück und hat ein Versuchsprogramm gestartet, dass es Drohnenpiloten erlaubt, Drohnen teilweise auch außerhalb des Sichtbereiches fliegen zu lassen.

Amazon und Google zeigen sich positiv überrascht

Das Einlenken der Behörde ist erstaunlich, betrachtet man die bisher strengen Regeln und Vorschriften. Diese Auflagen hatten dazu geführt, dass sich namhafte Unternehmen zusammengeschlossen haben und in einem Schreiben an die FAA deutlich machten, dass eine vernünftige und zielgerichtete Forschung so nicht möglich sei. Ob das Einlenken der FAA auf diesem Schreiben basiert, ist nicht bekannt. Amazon und Google zeigen sich jedoch positiv überrascht.

Dave Vos, Chef von Googles Liefer-Drohnen Projekt sagte am Dienstag bei einer Drohnen-Konferenz: „Ehrlich gesagt, gab es in den letzten zwei, drei Wochen einen dramatischen Wandel. Vor drei oder vier Monaten waren wir ein wenig besorgt, ob und wie viele Fortschritte wir hier in den USA machen können, aber… Mit den Möglichkeiten, die sich uns jetzt bieten, können wir hier in den USA mit der FAA zusammen arbeiten.“

Und auch der Projektverantwortliche bei Amazon, Gur Kimchi, zeigt sich optimistisch und sagte, dass die FAA in letzte Zeit offener in Bezug auf Bemühungen von Amazon geworden ist, automatisierte Drohnen im Umkreis von 10 Meilen vom Lagerhaus liefern zu lassen.

Drohnen werden mit Transpondern ausgestattet

Das Testprogramm namens Pathfinder soll es laut golem.de mehreren Unternehmen erlauben, kommerzielle Drohnen zu testen. Dabei werden die Drohnen mit Transpondern ausgestattet. Eine Software soll dann vorausberechnen, ob es zu möglichen Kollisionen mit anderen Flugobjekten kommen kann und entsprechend Warnhinweise geben.

Unternehmen, die von dem neuen Testprogramm profitieren, sind unter anderem der Fernsehsender CNN, das Unternehmen Precisionhawk und BNSF Railways.

Update 18.06.2015: Drohnen können vielleicht bereits Anfang 2016 fliegen

Von wegen 2017 – nach Medienberichten soll ein Mitarbeiter der amerikanischen Bundesluftfahrtbehörde (FAA) gegenüber dem US-Kongress erklärt haben, dass die notwendigen Regulierungen für kommerzielle Drohnenflüge noch in diesem Jahr verabschiedet werden könnten. Sollte dies der Fall sein, könnte Amazon Anfang 2016 seine Drohnen in die Luft bringen. Amazon freut sich über das Entgegenkommen. Amazons Vizepräsident Paul Misener zeigt sich äußerst erfreut über die Entwicklung. „Wir werden mit der Auslieferung an Kunden beginnen, sobald wir dürfen“, kommentiert er die Entwicklung.

 

/ Geschrieben von Julia Ptock