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Werden die Picker bei Amazon bald durch Roboter ersetzt? Zumindest ist das offensichtlich der Plan des US-Unternehmens, denn darum ging es bei der jetzt ausgetragenen "Picking Challenge". Ein Team von Forschern der TU Berlin konnte dabei den besten künstlichen Picker vorzeigen.

TU Berlin gewinnt Picking Challenge.

(Bildquelle Roboter: Graphiccompressor via fotolia.com)

Wie wir bereits berichteten, hat Amazon Forscher zur sogenannten „Picking Challenge“ aufgefordert. Bei dem Wettbewerb traten 24 Forscherteams gegeneinander an und mussten den bestenn nicht-menschlichen Picker entwickeln. Überraschend hat sich ein Team der Technischen Universität Berlin gegen renommierte Unis aus den USA, wie zum Beispiel dem Massachusetts Institute of Technology, durchgesetzt.

Menschliche Picker laufen täglich bis zu 20 Kilometer

In den Logistikzentren von Amazon spielen die sogenannten „Picker“ eine entscheidende Rolle. Sie sind dafür verantwortlich, die online bestellten Produkte in den entsprechenden Regalen zu suchen und sie für die weitere Verarbeitung der Bestellung bereitzustellen. Eigentlich keine schwierige Aufgabe, doch die Picker-Jobs stehen bekanntlich bei Amazon in der Kritik, weil die Arbeiter täglich auch mal zwischen 15 und 20 Kilometer zurücklegen sollen.

Kein Wunder also, dass Amazon nach einem Ersatz für die menschlichen Arbeiter sucht. Roboter, die als Picker vielleicht auch rund um die Uhr arbeiten können, wären für den Konzern wohl ein Traum. Bei der Umsetzung dieses Traums könnte Amazon von Forschern der TU Berlin, die gerade die „Picking Challenge“ von Amazon gewonnen haben, Hilfe bekommen.

Den Berliner Forschern gelang es am besten, mithilfe eines künstlichen Arms verschiedene Produkte aus einem Regal zu greifen und in eine Box zu legen, was eine Teilaufgabe der Picker bei Amazon ist. Dem Berliner Team gelang es, mit dem Roboter fast alle Gegenstände aus dem Regal zu holen.

Preisgeld von Amazon für die Forscher aus Berlin

Trotzdem wird es laut Experten noch Jahre an Forschungsarbeit brauchen, bis Roboter selbstständig Objekte erkennen können und diese auch entsprechend packen und bewegen, ohne dass die Gegenstände zu Bruch gehen.

Bei der „Picking Challenge“ von Amazon mussten die Roboter 25 verschiedene Objekte packen, darunter eine Tüte Kekse, ein Stiftebecher aus Metall, eine Küchenbürste in einer Papier-Verpackung, eine Stoffente und eine Tube Klebstoff. Jedes Team hatte bei der Challenge 20 Minuten Zeit, um soviele Objekte wie möglich zu packen. Mit dem gewonnenen Preisgeld können die Forscher ihren Roboterarm nun weiterentwickeln und vielleicht eines Tages einen Ersatz für die menschlichen Picker für Amazon bereitstellen.

 






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