Das neueste Alexa-Gadget, das Amazon nun vorgestellt hat, könnte dem ein oder anderen recht kurios vorkommen.

Seifenspender: Mann, der sich die Hände mit Seife wäscht
Maridav / Shutterstock.com

Fernsehgeräte, Lichter, Heizungen oder Lautsprecher kann Amazons Sprachassistentin bereits bedienen und damit den Nutzern das alltägliche Leben ein kleines bisschen einfacher machen. Seit vielen Jahren arbeitet der Konzern daran, Alexa in immer mehr Gerätschaften hineinzupacken. Nun hat er ein neues Alexa-Schmankerl vorgestellt: einen Seifenspender mit Alexa-Funktion.

Timer, Musik und Witze beim Händewaschen mit Alexa

Das neue Alexa-Gerät wird derzeit nur in den USA gelistet – allerdings ohne aktuelle Verfügbarkeit. Auf der deutschen Plattform ist er bislang nicht zu finden. Auch wann der Seifenspender dann tatsächlich an die US-amerikanischen Kunden ausgeliefert wird, ist bislang nicht auf der US-Produktseite verzeichnet. Ersichtlich wird jedoch, dass er als einzelnes Gerät mit knapp 55 Dollar zu Buche schlägt und darüber hinaus auch in Kombination mit verschiedenen Seifen erhältlich sein wird.

Amazon: Neuer Seifenspender mit Alexa-Funktion
© Amazon, Screenshot

Der nachfüllbare Seifenspender, der die Seife automatisch spendet, wenn man seine Hand darunter hält, kann zu Hause über das WLAN mit einem Alexa-Lautsprecher verbunden werden. Ziel hinter dieser Kopplung ist, dass beispielsweise Routinen hinterlegt werden können. So ist es beispielsweise möglich, dass der gekoppelte Lautsprecher während des Händewaschens dann automatisch Lieder abspielt oder Witze erzählt.

Variable Dosierung und blinkende Lichter

Ein weiteres technisches Gimmick: Amazon hat dem Hightech-Seifenspender eine variable Dosierung mit drei verschiedenen Seifenmengen verpasst. Je weiter der Nutzer seine Hand unter die Düse bzw. von der Düse entfernt hält, desto mehr Seife spuckt der Spender schließlich aus. 

Integrierte LED-Leuchten sollen außerdem dafür sorgen, dass die Nutzer die empfohlene Mindestzeit beim Händewaschen nicht unterschreiten: Die kleinen Lämpchen visualisieren einen 20-Sekunden-Timer. Aufgeladen wird das Gerät über einen integrierten Mikro-USB-Anschluss. Der Akku soll laut Produktbeschreibung bis zu drei Monate lang halten.

/ Geschrieben von Tina Plewinski

Kommentare

#1 Paul Kuhn 2021-08-04 19:13
jetzt drehen sie ganz durch, und Millionen Idioten werden das kaufen - unglaublich und lächerlich, niemand hat begriffen was dieser Konzern will



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