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An hauseigenen technischen Spielereien und Wunderwerken hat Amazon einiges in petto: zum Beispiel hauseigene E-Book-Reader und Tablets, aber auch Streaming-Boxen und –Sticks, Bestellknöpfe oder einen brandneuen Multifunktionslautsprecher. Auf diesen Geräte-Familien will sich der Konzern jedoch nicht ausruhen und strebt immer weiter. Aktuell steht wohl eine eigene Variante der Hightech-Brille Google Glass auf der to-do-Liste.

Brille auf Tisch

(Bildquelle a quiet night: Ginny via Flickr, keine Änderungen, bestimmte Rechte vorbehalten)

In der Mitte der Gesellschaft haben sich die Hightech-Brillen wie Google Glass noch nicht ganz etabliert. – und in Deutschland schon gar nicht. Dazu sind sie wohl aktuell noch zu rar, zu teuer und darüber hinaus noch nicht vollständig auf die alltäglichen Bedürfnisse der Nutzer ausgerichtet. Nichtsdestoweniger geht die Entwicklung weiter und es lässt sich erahnen, was diese praktischen Wunderwerke irgendwann einmal für einen Dienst leisten können.

Amazon hat Pläne zu verschiedenen Versionen der Hightech-Brille

Bis es so weit ist, wird weiter getüftelt. Und wie mobilectrl.de berichtet, scheint sich nun auch Amazon um eine eigene dieser modernen Wunder-Brillen zu bemühen. Deutlich werden diese Bestrebungen durch ein Patent, das der Konzern nun eingereicht hat – ein Patent auf eine Brille mit integriertem Display sowie kleinen Kameras, die seitlich an den Bügeln befestigt sind. Im entsprechenden Antrag sei das Gerät als „wearable computer“ beschrieben und reiht sich somit nahtlos in die aktuellen Entwicklungen anderer Unternehmen ein.

Screenshot aus dem Patentantrag von Amazon
Screenshot aus dem Patentantrag von © Amazon

 

Im eingereichten Patentantrag wird außerdem deutlich, dass sich Amazon nicht nur eine Brille sichern will, sondern gleich mehrere Versionen (Achtung Wortwitz) ins Auge fasst. Die verschiedenen Geräte variieren hauptsächlich in der Anzahl der Kameras, wahrscheinlich auch in der Zahl der Sensoren und der Möglichkeit, weitere Elemente und Features anzubringen.

Amazon-Brille könnte enorme Hilfe in der Logistik sein

Nach Auffassung von mobilectrl.de zielen die Brillen diesmal jedoch nicht (wie sonst) auf die Endverbraucher ab, sondern auf die eigenen Mitarbeiter in den Versandzentren. Aus dem Patentantrag wird deutlich, dass die Hightech-Brille mit ihren integrierten Kameras zum Beispiel Barcodes und QR-Codes erkennen soll und auf diese Weise eine enorme Erleichterung in den Logistikzentren bieten könnten. – So könnten sie dem Träger der Brille die nötigen Informationen zu Produkten (Stand oder Hinweise zur Lagerung, zur anstehenden Lieferung etc.) schnell und einfach zugänglich machen und sozusagen vor die Augen projizieren.

Doch wie das bei allen Patentanträgen der Fall ist, kann nicht sichergestellt werden, dass die Hightech-Brille am Ende auch tatsächlich die nötigen Testphasen übersteht und irgendwann tatsächlich in den beruflichen Logistik-Alltag integriert wird.

/ Geschrieben von Tina Plewinski





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