Mit dem „Alexa Skill Developer Accelerator Program“ möchte Amazon den bisher schwächelnden Markt für Alexa-Skills stärken.

Alexa Funktionen
Juan Ci / shutterstock.com

Ein wichtiger Teil des Programms ist es dabei, dass Amazon den Provisionsanteil aus Verkäufen, welchen es einbezieht, von 30 auf 20 Prozent senkt. Das gilt zumindest für jene Entwickler, welche mit ihren kostenpflichten Alexa-Skills einen jährlichen Umsatz von unter 1 Million US-Dollar machen und soll daher insbesondere die kleineren Entwickler stärken. Daneben soll es Zusatzleistungen für kleinere und unbekannte Entwickler geben, um deren Traffic und Sichtbarkeit zu stärken. Die Änderungen sollen im zweiten Quartal 2022 in Kraft treten, kündigt Kelly Wenzel, Chefin des B2B und Alexa Developer Progams, auf dem Alexa Skills Blog an

Alexa, was läuft auf ARD?

Die sogenannten Alexa-Skills sind Zusatzfunktionen, die man auf seinem Sprachassistenten installieren kann. Neben den vorinstallierten Anwendungen von Amazon, wie beispielsweise der Einkaufsliste, dem Wechseln von Musik oder dem Wetterbericht, findet man bei den Skills eine Unzahl nützliche oder auch unnütze Spielereien. Diese kann praktisch jeder erstellen und anbieten, der das nötige technische Know-how besitzt. Doch der Service wird bisher eher wenig genutzt.

Laut einer Studie der Unternehmensberatung GetApp führen mehr als 80 Prozent der Sprachassistenten-Nutzer nicht einmal Bestellungen per Sprachbefehl durch. Das Wissen um den vollen Funktionsumfang ist einfach noch nicht bei allen angekommen. Das möchte Amazon nun ändern und den Markt um die Skills stärken. Dass sich das Unternehmen durch einen gestärkten Markt letztlich auch gesteigerte eigene Einnahmen erhofft, ist dabei ein nicht von der Hand zu weisender Faktor.

Förderung für Entwickler

Neben der erweiterten Sichtbarkeit unterstützt Amazon Entwickler auf Wunsch auch mit persönlichem Feedback. Dabei soll Tipps und Tricks helfen die eigenen Fähigkeiten zu verbessern und folglich auch die erstellten Anwendungen. Auch Unterstützung in Sachen Monetarisierung und Kostenkalkulation stell das Unternehmen.

Die zusätzlichen Services sollen es möglich machen, die Einnahmen der Entwickler um weitere zehn Prozent zu steigern. Damit stellt Amazon den Entwicklern in Aussicht, das Umsatzverhältnis von ehemals 70 zu 30 Prozent über die neuen 80 zu 20 Prozent bis hin zu 90 zu 10 Prozent unter Nutzung der Zusatzangebote zu steigern.

/ Geschrieben von Ricarda Eichler




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