Das Videospiel „Lost Ark“ sagt Bots den Kampf an.

Lost Ark, Screenshot YouTube Trailer
Computerspiel Lost Ark

Bots sind ein ständiges Problem der digitalen Welt – zumindest die bösen. Sie manipulieren Rezensionen, machen sich in sozialen Netzwerken breit oder verbreiten Spam. Auch in Videogames können sie das Spiel-Erlebnis ehrlicher Spieler trüben, indem sie anderen beim Betrügen helfen. 

Da bildet auch das Videospiel „Lost Ark“ keine Ausnahme, das hierzulande unter Amazons Federführung kürzlich gestartet ist: Auch dieses hat ein Bot-Problem. Und zwar ein gewaltiges.

Bots benachteiligen faire Spieler

Bereits Mitte Februar, kurz nach dem offiziellen Europa-Start, gab es Branchenberichten zufolge häufige Sichtungen entsprechender Bots in „Lost Ark“. Indem solche Programme gewissen Spielern massenhaft beim Sammeln von Ressourcen innerhalb des Spiels helfen, „nehmen sie spürbaren Einfluss auf die Preise für Währungsumtausch und den Markt – zum Nachteil aller fairen Spieler“, schrieb etwa die Gaming-Plattform Buffed. Nun hat das Team von „Lost Ark“ Gegenmaßnahmen angekündigt.

Kleine Kollateralschäden der Bannwelle möglich

Im offiziellen Forum der „Lost Ark“-Website meldete sich das Team des Spiels kürzlich zu Wort und kündigte eine große Bannwelle an, die das Ziel hat, Bots aus dem Spiel zu entfernen. „Unser Team hat hart daran gearbeitet, effektive Tools und Methoden zu entwickeln, um Bots zu identifizieren und aus dem Spiel zu entfernen“, heißt es in dem Foreneintrag.

Insgesamt wurden in diesem Rahmen mehr als eine Million illegitimer Konten dauerhaft aus dem Spiel gebannt. Zwar sei es möglich, dass man bei der Bannung auch „eine kleine Anzahl von Spielern fälschlicherweise als Bots identifiziert“ und gesperrt habe, allerdings sollten dies nur Ausnahmefälle sein. Betroffene könnten Einspruch gegen die Sperre erheben.

Faires Spielerlebnis hat oberste Priorität

Das „Lost Ark“-Team verwies ausdrücklich darauf, dass „die Aufrechterhaltung eines fairen und unterhaltsamen Spielerlebnisses für unsere Spieler“ die oberste Priorität habe. Zudem sei die nun erfolgte große Bannung nur ein Schritt von vielen „in einem aktiven und fortlaufenden Prozess“.

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/ Geschrieben von Tina Plewinski