Über Amazons Alexa-Geräte sind künftig auch spezielle Disney-Funktionen verfügbar. Allerdings ist nicht sicher, ob der Dienst auch nach Deutschland kommt.

Berühmtes Disney-Schloss
Marko Aliaksandr / Shutterstock.com

Schon im Jahr 2021 haben der Online-Riese Amazon und der Unterhaltungs-Konzern Disney ihre Zusammenarbeit verkündet. Im Zentrum stand dabei ein neuer Sprachassistent – Hey Disney –, der auf dem Alexa Custom Assistant basiert. Disney nutzte also die Sprach-KI-Basis von Amazon, um mithilfe dieser einen eigenen benutzerdefinierten Sprachassistenten zu erstellen. Dieser war zunächst nur für die hauseigenen Hotels von Disney geplant.

Nun allerdings wird der Dienst und die Zusammenarbeit intensiviert, sodass auch Alexa-Nutzer auf neue Funktionen zugreifen können. Das haben die Unternehmen auf der kürzlich stattgefundenen Elektronikmesse CES in Las Vegas bekannt gegeben.

„Hey Disney“ startet neue Funktionen 

Im Zuge der Partnerschaft wird es Nutzerinnen und Nutzern der smarten Echo-Lautsprecher von Amazon künftig möglich sein, beispielsweise mit Figuren aus dem Disney-Universum zu interagieren. Das Fachportal Golem nennt als Beispiele etwa Olaf aus dem Film-Hit „Die Eiskönigin“, den berühmten Zeichentrick-Nager Mickey Maus oder Dorie aus dem Animationsfilm „Findet Nemo“. 

Insgesamt soll eine Interaktion mit mehr als 20 Charakteren möglich werden – und zwar mithilfe des Aktivierungswortes „Hey Disney“. Auch über den Funktionsumfang gibt es bereits Details, so gebe es etwa die Möglichkeit, sich Witze erzählen zu lassen oder Ratespiele zu spielen. Darüber hinaus könne man auch Geräuschkulissen aus Disney-Filmen wie Ratatouille abspielen, heißt es weiter.

Disney-Service kostet Geld

Und nun der Haken: Der Disney-Dienst soll in den kommenden Monaten in den USA ausgerollt werden. Ob und wann ein Start auch für Kundinnen und Kunden aus Deutschland geplant ist, sei bislang nicht bekannt. Außerdem müssen US-Nutzer für den neuen Alexa Skill „Disney Magical Companion“ extra bezahlen. 

Über die genaue Höhe der Gebühr gab es jedoch bislang keine weiteren Informationen. Auch sei ungewiss, ob der Service mit einer einmaligen Bezahlung abgegolten sei oder man regelmäßig im Rahmen von Abo-Kosten bezahlen müsse. 

Apropos Abo: Wie es weiter heißt, wird Hey Disney in das Kids-Abo von Amazon wandern. Ob dann die Gebühren steigen, ist ebenfalls ungewiss. Hierzulande schlägt das Kinds+-Abo für Prime-Kunden mit 4,99 Euro und für Nicht-Prime-Kunden mit 7,99 Euro pro Monat zu Buche. In den USA sind es entsprechend 4,99 Dollar bzw. 7,99 Dollar.

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Geschrieben von Tina Plewinski
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