Amazon hat kürzlich einen kleinen Roboter namens Titan vorgestellt. Und der macht seinem Namen alle Ehre.

Kleiner Vintage-Roboter
creisinger / Depositphotos.com

Die Titanen aus der griechischen Mythologie waren riesige Götter und hatten teils gigantische Mächte. Dass Amazon seinen neuesten Logistikroboter nach ihnen benannt hat, kommt nicht von ungefähr: Zwar sieht man dem kleinen Blechkameraden namens „Titan“ seine Macht nicht an, denn er kommt als flacher, platzsparender, mobiler Gefährte daher, dennoch ist seine Kraft immens.

Laut Amazon kann der Logistikroboter satte 2.500 Pfund, und somit knapp 1.134 Kilogramm, heben. Bilder des kleinen Muskelprotzes hat der Konzern jüngst über die Social-Media-Plattform X (vormals Twitter) geteilt:

Mehr Sicherheit und Ergonomie in der Logistik

Entwickelt wurde Titan speziell für den Einsatz im logistischen Bereich: Dort soll er die bisherige Roboterfamilie erweitern und zugleich sowohl die Effizienz in den Abläufen als auch die Sicherheit vor Ort unterstützen. 

So fördere sein Einsatz etwa die Bestrebung, das Arbeiten in Amazons Logistikzentren so ergonomisch wie möglich zu machen: Denn er erspart Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das Gehen langer Strecken sowie das Heben schwerer Güter und reduziert zugleich das Vollführen immer gleicher Bewegungsabläufe. Auf diesem Weg können sich die menschlichen Teams laut Amazon auf neue Aufgaben konzentrieren.

Titan ist ein Produkt aus jahrelanger Robotikarbeit

Konkret ist Titan auf den Transport schwerer und sperriger Waren zugeschnitten, wie etwa Haushaltsgeräte oder ganze Paletten mit Gartengeräten und Tiernahrung. „Titan baut auf über einem Jahrzehnt Innovationen in der mobilen Robotik bei Amazon auf und kann bis zu doppelt so viel Gewicht heben wie Hercules, der am weitesten verbreitete Roboter in unserem Betrieb“, erklärt der Konzern

Der Schwerlast-Held Titan vereint sozusagen das Beste aus verschiedenen Bot-Generationen: Von seinem Bruder „Herkules“ übernahm er die Batterie- und Lademanagementlösung, die Bauelemente rund um Hinderniserkennung und Benutzerkontrolle hat er von „Xanthus“ und die Hardwarekomponenten kommen von „Proteus“. Auch kann er mit anderen Robotersystemen kommunizieren und zusammenarbeiten. 

Das erste Versandzentrum, in dem Titan zum Einsatz kommt, befindet sich in San Antonio, im US-Bundesstaat Texas. Weltweit kommen bisher bereits mehr als 750.000 Roboter in Amazons Logistikzentren auf der ganzen Welt zum Einsatz.

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Artikelbild: http://www.depositphotos.com

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Geschrieben von Tina Plewinski




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