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Der Echo-Lautsprecher von Amazon kommt überraschend gut bei den Leuten an. Nun arbeitet das Unternehmen an der nächsten Generation des intelligenten Assistenten. Bereits in den kommenden Wochen soll eine kleinere, tragbare Version auf dem Markt erscheinen.

Amazon Echo
© Amazon.com

Alexa, die künstliche Intelligenz des Echo-Lautsprechers, bekommt bald offenbar ein neues Zuhause: Amazon soll Medienberichten zufolge an der nächsten Generation des intelligenten Lautsprechers arbeiten und bereits in den kommenden Wochen eine bedeutend kleinere, tragbare Version auf den Markt bringen. Wie das Wall Street Journal unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen berichtet, trage das neue Gerät den Code-Namen „Fox“ und soll etwa die Größe einer Bierdose haben.

Der neue, kleinere Lautsprecher soll günstiger verkauft werden als der Echo-Lautsprecher, um noch mehr Kunden vom Kauf zu überzeugen. „Was als ein wenig abgefahrenes Experiment hinsichtlich Spracherkennung und Datensammelei über Kundenverhalten begonnen hat, wird zu einer potenziell lukrativen Strategie, um mehr Menschen zurück zu Amazon zu bringen“, urteilt das Wall Street Journal.

Amazon entschärft das Abhörgerät

Anders als der größere Echo-Lautsprecher muss der Fox-Lautsprecher nicht ständig an einer Steckdose angeschlossen sein, um zu funktionieren. Amazon soll es ermöglicht haben, das Gerät an einer Ladestation zu laden. Das bringt eine erfreuliche Neuerung mit sich: Während Echo rund um die Uhr mithört, um jederzeit Sprachbefehle entgegenzunehmen, kann beim Fox der Sprachbefehl nur auf Knopfdruck erteilt werden. Damit wird das „Abhörgerät“ ein wenig entschärft, da der Nutzer die Kontrolle hat, wann Töne an Amazon übertragen werden.

Während sich Datenschützer und datenbewusste Kunden freuen, macht es das Leben aber auch ein wenig unbequemer, wie Golem.de anmerkt: „Dem normalen Echo können nebenher Fragen gestellt werden, während der Nutzer mit anderen Dingen beschäftigt ist. Der Nutzer kann etwa Dinge in der Küche erledigen und sich dabei den Wetterbericht mitteilen lassen. Beim geplanten Modell wäre das nicht mehr möglich, der Anwender müsste das Gerät immer erst mit einem Knopfdruck aktivieren.“

Amazon schweigt wie gewohnt

Trotz der Kritik, dass der Echo-Lautsprecher als kleiner Spion im Haushalt steht und sogar mit seinen empfindlichen Mikrofonen Sprachbefehle aus dem Nachbarzimmer empfangen kann, hat das Gerät in seiner Funktion als persönlicher Assistent auch positive Kritiken erhalten. Im Laufe der Zeit hat Amazon Alexa, die künstliche Intelligenz in dem Lautsprecher, immer weiter ausgebaut und mit neuen Funktionen versehen. So kann sie inzwischen auch Informationen über die Verkehrslage oder das Wetter geben oder Restaurants aufgrund von Yelp-Bewertungen empfehlen. In jüngster Zeit wurde Alexa auch zum Medien-Center und kann Musik streamen.

Bislang hat Amazon den neuen Lautsprecher noch nicht offiziell vorgestellt und kommentierte die Gerüchte um den Fox nach Angaben des Wall Street Journals nicht weiter.

/ Geschrieben von Michael Pohlgeers





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