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Amazon testet in Großbritannien künftig sein Drohnenprogramm Prime Air. Mit der Luftfahrtbehörde CAA wurde ein Vertrag geschlossen, der die Rahmenbedingungen für serienmäßige Drohnenflüge austesten soll. Wichtig für die künftige Lieferung: Die Drohne muss sich nicht in Sichtweite des Anwenders befinden.

Prime Air Drohne

© Amazon

Amazon träumt von einer Flugdrohnen-Flotte, die kleine Pakete in Rekordzeit an die Käufer ausliefert. Doch im Heimatland USA wurden kürzlich neue Regelungen geschaffen, die valide Tests für den Online-Händler quasi unmöglich machen. Nun gibt es aber neue Hoffnung für Prime Air: Mit der UK Civil Aviation Authority (CAA) hat Amazon eine Vereinbarung über Testflüge geschlossen.

Drei Schwerpunkte: Sichtweite, Hindernisse und Multitasking

Bei den Tests soll es um drei Schwerpunkte gehen, die intensiv untersucht werden sollen. Zum einen erlaubt die CAA Flugtests außerhalb der Sichtweite des jeweiligen Anwenders – für Lieferungen ist dieser Punkt essenziell. Um hier schon in der Testphase ein Mindestmaß an Sicherheit zu gewährleisten, darf Amazon die Drohnen allerdings nur in ländlichen Regionen und kleinen Vororten testen. Weiterhin werden integrierte Sensoren eingesetzt, mit denen das Fluggerät Hindernisse selbständig erkennt und umfliegt. Drittens werden Flüge getestet, in denen ein Pilot mehrere Drohnen gleichzeitig steuert bzw. überwacht. Die Tests finden im Luftraum unterhalb von 122 Metern statt. Die Drohnen sollen Pakete von bis 2,5 kg transportieren. Laut Guardian macht das etwa 90 Prozent aller Amazon-Lieferungen aus.

„Wir wollen die Innovationen vorantreiben, die die Entwicklung der Drohnentechnologie eröffnet, indem wir die Drohnen sicher in das Flugsystem integrieren“, so Tim Johnson, CAA Policy Director. Für die CAA ist es ein wichtiger Schritt, um zu klären, welche Sicherheitsvorkehrungen und Regularien Drohnen brauchen, um irgendwann tatsächlich serienmäßig eingesetzt zu werden. Die CAA soll vollkommen in die Arbeit involviert sein. Amazon bekommt mit der Freigabe die Möglichkeit, sein Prime Air-Programm ausführlich auszuprobieren, um künftig wie versprochen innerhalb einer halben Stunde zu liefern – wenn alle Kinderkrankheiten beseitigt sind, dann vielleicht auch in anderen Ländern wie eben den USA.

 

/ Geschrieben von Christoph Pech





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