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Um nach zuletzt für Anleger enttäuschenden Geschäftszahlen wieder Rekordumsätze zu generieren, will Amazon die künstliche Intelligenz Alexa noch besser als Einkaufsmöglichkeit etablieren. Ob die Kunden da jedoch wie geplant mitmachen, bleibt fraglich.

Amazon Echo

© George W. Bailey - Shutterstock.com

Amazon hat die aktuellen Geschäftszahlen für das Weihnachtsquartal 2016 präsentiert. Die Ergebnisse können zweifelsohne als solide bezeichnet werden, denn die Umsätze stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 22 Prozent auf 43,7 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn wiederum lag bei etwa 750 Millionen US-Dollar. Eigentlich ein Grund zur Freude – könnte man zumindest meinen, doch die Analysten sahen das anders und reagierten enttäuscht, weswegen die Aktie nach dem Börsenschluss um 4,4 Prozent nach unten ging. Die Anleger hatten sich schlichtweg mehr erhofft.

Alexa als nächste große Einnahmequelle?

Die enttäuschten Gesichter könnten sich jedoch schon bald wieder in freudige wandeln, wie CNET berichtet. So will es Amazon schaffen, dass Kunden weitaus mehr nur mithilfe ihrer Stimme einkaufen. Auch wenn die Echo-Lautsprecher bereits jetzt der Renner im vergangenen Weihnachtsgeschäft waren, bringt das Amazon finanziell zumindest bisher noch nicht viel, denn das meiste Geld wird direkt wieder in die Entwicklung investiert.

Analysten gehen davon aus, dass Alexa nach und nach in den Wohnungen, Autos und vielleicht sogar bisher unbekannten weiteren Orten integriert wird und Konsumenten zukünftig völlig selbstverständlich bei Amazon mit ihrer Stimme bestellen. Die große Voraussetzung für diese Annahme ist natürlich, dass es irgendwann nicht mehr befremdlich wirkt, wenn überall Mikrofone vorhanden sind, die nur darauf warten, durch das Wort „Alexa“ aktiviert zu werden.

Unternehmen können Alexa kostenfrei nutzen

Amazon denkt weiterhin intensiv darüber nach, wie Konsumenten dazu gebracht werden können, über den Echo zu bestellen, denn dies macht bisher noch einen geringen Teil des Gesamtumsatzes aus. „Es ist ein großartiges Gerät, um Musik abzuspielen und um das Wetter abzufragen“, erklärt Spencer Millerberg, Geschäftsführer des E-Commerce-Data-Providers One Click Retail. „Es ist aber schlichtweg noch kein Gerät, mit dem wir Produkte bestellen.“

Die Entwicklung, dies zukünftig zu ändern, befindet sich noch in den Kinderschuhen. Dazu sollen auch andere Unternehmen beitragen, weswegen diese für die Nutzung von Alexa keine Gebühren zahlen müssen. „Ich bin zuversichtlich, dass wir mit der Zeit viele Wege finden werden, um die verschiedenen Dinge, die wir tun, zu monetarisieren“, fasst Mike George, der Kopf hinter Alexa, gegenüber CNET während der Elektronikmesse CES zusammen, und schließt damit natürlich auch seine Software ein.

/ Geschrieben von Christian Laude





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