Logo amazon Watchblog

NEWSLETTER ABONNIEREN x maximize

NEWSLETTER ABONNIEREN x

Abonnieren Sie unseren kostenlosen Amazon-Newsletter.
Zusätzlich können Sie sich auch für die Newsletter der OnlinehändlerNews anmelden.

Direkt zur kostenlosen Newsletter-Anmeldung ->

Amazon Alexa ist ein Wunderwerk moderner Technik und soll Verbrauchern den Alltag mit verschiedensten Skills und Funktionen erleichtern. Sogar einen Mordfall in den USA soll Alexa aktuell lösen. Doch Amazon weigerte sich bisher eisern, die gesammelten Daten eines involvierten Kunden herauszugeben. Bis jetzt.

Vor Gericht: Digitale Waagschale
© Maksim Kabakou – shutterstock.com

 

Wie wir bereits hier berichteten, wurde im November 2015 ein Mann tot im Whirlpool eines Bekannten gefunden. Im Zuge der Ermittlungen sollte festgestellt werden, ob der vor Ort installierte Lautsprecher Echo bzw. die Sprachassistentin Alexa zum Tatzeitpunkt etwas aufgezeichnet hat oder Details zu den genauen Umstände des Todes liefern kann. Amazon verweigerte jedoch bisher die Herausgabe der entsprechenden Daten und verwies dabei auf den Schutz der sensiblen Kundeninformation. Ohne eine rechtlich verpflichtende Aufforderung sähe man sich nicht im Stande, gesammelte Daten preiszugeben, so Amazon damals.

Doch nun hat der Fall eine Wendung genommen: Laut Golem haben die Ermittler im US-Bundesstaat Arkansas nun Zugriff auf die entsprechenden Daten erhalten. Amazon hat die Informationen aber nicht aufgrund einer gerichtlichen Anordnung herausgegeben, sondern der Verdächtige, dem das Gerät gehört, hat der Herausgabe schlussendlich zugestimmt. Mit diesem Schritt wolle er seine eigene Unschuld beweisen.

Vernetzte Geräte werden immer wichtiger

Im Zuge der Ermittlungen sind im Übrigen auch die Daten anderer smarter Produkte wichtig. So hat, wie Golem weiter schreibt, ein vernetzter Wasserzähler ergeben, dass in der Mordnacht zwischen ein und drei Uhr in der Früh mehr als 500 Liter Wasser verbraucht wurden. Diese Mengen könnten der Polizei zufolge möglicherweise dazu benutzt worden sein, um Blut wegzuspülen.

Im vorliegenden Fall sei es das erste Mal, dass die Sprachassistentin Alexa bei einer Mordermittlung helfen soll. Es lässt sich allerdings vermuten, dass es nicht das letzte Mal sein wird. Mit zunehmender Vernetzung des Alltags und dem wachsenden Einsatz von Sprachassistenten, Mikrofonen und vernetzten Geräten sind gesammelte Informationen Gold wert und können genaue Auskünfte zu Eigenschaften, Verhaltensweisen oder Taten eines Nutzers liefern.

/ Geschrieben von Tina Plewinski





Kommentar schreiben

Sicherheitscode
Captcha aktualisieren

Anchor Top

 
 
banner