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YouTube-Stars sind in den vergangenen Jahren für viele Unternehmen immer wichtiger geworden. Auch Amazon weiß um die Werbekraft solcher sogenannten „Influencer“ und will künftig auch in diesem Bereich mitverdienen.

YouTube-Influencer: Lady vor Kamera
© Jacob Lund – shutterstock.com

Amazon rückt sogenannte „YouTube-Influencer“ in den Blick. Kein Wunder, denn für Unternehmen können sich solche Internet-Promis durchaus als wahre Goldgrube herausstellen: Zeigt sich nämlich ein solcher YouTube-Blogger von einem Produkt begeistert, kann diese Begeisterung schnell auch auf die Fans überspringen. Nicht selten entstehen innerhalb bestimmter Szenen sogar kleine Hypes, die die Verkaufszahlen jener Produkte in die Höhe schnellen lassen.

Und wie es scheint, hat Amazon das Potenzial hinter dieser Art der Werbung längst erkannt: Bereits im März hatte das Unternehmen ein Influencer-Programm für YouTuber gestartet – damals noch in einer geschlossenen Beta-Phase. Wie TechCrunch berichtet, hat dieses Programm die Beta-Phase nun verlassen und wurde – heimlich still und leise – an den offiziellen Start gebracht. Das Amazon Influencer-Programm soll es Social-Media-Persönlichkeiten erleichtern, Provisionen für Amazon-Produkte zu bekommen, für die sie werben.

Amazon nimmt nicht jeden YouTube-Star…

YouTube-Influencer sind ab sofort in der Lage, sich mithilfe eines Online-Formulars für das Programm anzumelden. Dabei müssen sie auch ihre Identität sowie ihre Eignung für das Programm verifizieren. Ob sie am Ende tatsächlich für das Programm zugelassen werden, entscheidet Amazon nach verschiedenen Einflussfaktoren, wie etwa die Zahl und das Engagement der Follower, die Qualität der Beiträge oder die Relevanz für Amazon selbst. Während sich für YouTube-Stars mit dem Start des Programms neue Einnahmequellen ergeben, ermöglicht es Amazon, besseren und leichteren Einfluss auf Social-Media-Ebene.

Wer zum YouTube-Influencer-Programm zugelassen wird, bekommt auf Amazon eine eigene Website inklusive attraktiver URL, auf der auch die beworbenen Produkte zu finden sind. Wenn Kunden über die Seite einkaufen, erhalten die Influencer entsprechende Provisionen.

TechCrunch verweist darüber hinaus auch darauf, dass es zwar im Augenblick vor allem um YouTube-Stars geht, doch die Macht der Social-Media-Influencer groß ist – sodass der Konzern höchstwahrscheinlich alle Netzwerke im Blick behalten wird. So wäre es durchaus denkbar, dass das Programm künftig auch für Twitter- oder Instagram-Stars geöffnet wird.

/ Geschrieben von Tina Plewinski





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