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Echo-Eigentümer geben pro Jahr mehr Geld bei Amazon aus als Prime-Mitglieder. Zu diesem Ergebnis kommt jetzt eine neue Studie unter 2000 Konsumenten.

Berg von Amazon-Paketen
© Frank Gaertner / shutterstock.com

Erst jetzt wurde bekannt, dass Amazon mit dem Verkauf seiner smarten Lautsprecher keinen Gewinn im Weihnachtsgeschäft 2017 erzielen konnte. Laut Golem dürfte der US-Konzern allerdings darauf hoffen, im Nachhinein und durch Folgekosten einen Gewinn einzufahren. Eine kürzlich veröffentlichte Studie könnte diese Strategie bestätigen. Die Consumer Intelligence Research Partners, kurz CIRP, hat die Einkäufe von 2000 Konsumenten im vergangenen Jahr genauer analysiert und konnte deutliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Mitglieder-Gruppen feststellen.

Durchschnittlich 700 Dollar mehr von Alexa-Eigentümern

Die User wurden in drei Kategorien unterteilt: Nutzer mit mindestens einem Alexa-Gerät, Prime-Mitglieder und Amazon-Shopper ohne Bezahl-Account oder smarten Sprachassistenten. Wie CIRP herausgefunden hat, beläuft sich der jährliche Warenkorbwert der letzten Gruppe auf durchschnittlich 1000 US-Dollar. Prime-Mitglieder gaben rund 1300 Dollar pro Jahr beim Online-Riesen aus, aber den meisten Umsatz macht Amazon mit den Besitzern der Echo-Geräte. Diese kommen auf einen jährlichen Shopping-Wert von 1700 Dollar.

Wie die Studie zeigen konnte, werden die meisten der Produkte zwar nicht direkt über die Sprachsteuerung bestellt, allerdings zeigt der Besitz eines smarten Lautsprechers von Amazon eine gewisse Loyalität gegenüber dem Online-Riesen. Wie beliebt Alexa ist zeigt auch die Tatsache, dass diese Geräte beim Prime Day 2017 als absolute Gewinner hervorgegangen sind.

 

/ Geschrieben von Corinna Flemming





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