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Amazon kommt mit seinem vor etwa zweieinhalb Jahren gestarteten Lieferdienst Amazon Restaurants nicht so recht vom Fleck. Nun mussten zusätzlich auch noch einige Mitarbeiter das Unternehmen verlassen, die für den Service zuständig waren.

Edles Besteck

© Larisa Blinova - Shutterstock.com

Normalerweise ist man es gewöhnt, dass so gut wie alles zu Gold wird, was Amazon in die Hand nimmt. Der bisherige Verlauf der Unternehmensgeschichte lässt einfach kaum andere Rückschlüsse zu. Dass es dabei jedoch auch Ausnahmen gibt, verdeutlicht die aktuelle Entwicklung bezüglich eines Services von Amazon, der sich bisher auf den US-amerikanischen Markt, aber auch auf London beschränkt.

Gemeint ist der Lieferdienst „Amazon Restaurants“. Dieser ist im September 2015 an den Start gegangen und ermöglicht Online-Bestellungen bei lokalen Restaurants. Prime-Mitglieder können dementsprechend bei ausgewählten Partnerunternehmen ihre Essenswünsche aufgeben und sich diese dann nach Hause liefern lassen. Doch wie es scheint, wird Amazon Restaurants von den Kunden nicht gerade ausgiebig angenommen.

Amazon-Sprecher bestätigt Maßnahme

Wie bei GeekWire zu lesen ist, hat Amazon eine gewisse Anzahl an Stellen gestrichen, die im Zusammenhang mit dem Lieferdienst stehen. Wie viele das genau sind, wurde nicht offiziell bekannt gegeben. GeekWire geht jedoch von etwa 50 Arbeitsplätzen aus. Amazon selbst soll die drastische Maßnahme bestätigt und folgendes Statement dazu abgegeben haben: „Amazon beschäftigt weltweit über 500.000 Mitarbeiter und wir stellen weiterhin in allen Abteilungen neue Leute ein. Wir überprüfen stets den Bedarf an Mitarbeitern, um sicherzustellen, dass die Ressourcen effektiv verteilt sind. Dementsprechend ist es üblich, dass der Personalbedarf in verschiedenen Unternehmensbereichen schwankt.“

Auch wenn 50 Arbeitsplätze auf dem ersten Blick nicht unbedingt gigantisch viel sind, zeigen die Stellenstreichungen dennoch, dass Amazon mit seinem Restaurants-Angebot zu hadern scheint. Schließlich steht der Lieferdienst auch knapp zweieinhalb Jahre nach seinem Launch „lediglich“ in 20 Städten der USA und eben London zur Verfügung. Das verwundert kaum – schließlich hat Amazon in diesem Feld auch einige große Konkurrenten wie Postmates und Uber Eats. Amazon soll sich GeekWire zufolge dennoch nicht komplett aus diesem Geschäft zurückziehen wollen.

/ Geschrieben von Christian Laude





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