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Nach der Euphorie und dem Gerangel um den zweiten Amazon-Firmensitz kommen nun die Bedenken seitens der Experten.

Grafik - Immobilienpreise steigen
© Alex_Po / Shutterstock.com

Noch steht das angekündigte zweite Amazon-Hauptquartier „HQ2“ nicht fest. Mit vielversprechenden 50.000 Stellen und Investitionen in Höhe von 5 Milliarden US-Dollar haben sich viele Städte dafür beworben, der neue Firmensitz des Online-Riesen zu werden. Amazon hat die Top-20-Kandidaten im Januar bekannt gegeben. Nun sorgen sich Experten darüber, wie das Unternehmen die Standorte in Hinsicht auf die Immobilienpreise verändern könnte und ob die Vorteile von HQ2 die wirtschaftlichen und sozialen Kosten überwiegen.

Städte mit hohem Anteil an Wohnraum sind bessergestellt

Als Beispiel wird der aktuelle Firmensitz herangezogen. Demnach stieg Seattles Median-Miete zwischen 2005 und 2015 von 1.008 US-Dollar auf 1.286 US-Dollar, ein Anstieg, der fast dreimal so hoch war wie der nationale Median. Ferner zeigten jüngste Daten, dass Seattles Median-Hauspreis im Monat Februar 777.000 Dollar erreichte, 18 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Laut einem Bericht des Business Insiders würde HQ2 wahrscheinlich die Mieten und Immobilienpreise in der Gewinner-Stadt erhöhen. Denn die gewählte Stadt könnte einen Bevölkerungsboom und somit eine höhere Nachfrage nach Wohnraum verzeichnen. Aufgrund ihrer bestehenden Bevölkerungsdichte und ihres Wachstums würden einige Standorte stärkere Zuwächse verzeichnen als andere. Städte mit einem höheren Anteil an Wohnraum oder Entwicklungsmöglichkeiten sind besser ausgestattet, um sich auf die neue Situation einstellen zu können.

In Washington D.C., Miami & Boston könnten die Immobilienpreise in die Höhe schießen

Nach Aussage von Aaron Terrazas, einem Wirtschaftswissenschaftler der Immobilien-Website Zillow, seien Washington D.C., Miami und Boston die Standorte, denen aufgrund der aktuell hohen Mietpreise und wenig Wohnungsbestand auch die größten Steigerungen der Immobilienpreise bevorstehen könnten. Dallas, Indianapolis, Columbus, Chicago, Atlanta und New York City seien die Städte, denen wiederum keine großen Veränderungen der Immobilienpreise drohen würden. Außer New York haben die oben aufgezählten Städte eine geringe bis mittlere Bevölkerungsdichte sowie reichlich freie Wohnungen und Platz für Amazon. Bei New York City, der größten Stadt des Landes, handele es sich um einen Einzelfall. Während der Wohnraum knapp ist, würden hier bereits über 8,5 Millionen Einwohner leben. Terrazas vermutet also, dass selbst wenn 50.000 Menschen dorthin ziehen würden, das Bevölkerungswachstum nur wenig an dem Wohnungsmarkt rütteln könnte.

 

/ Geschrieben von Anna Chumachenko





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