Logo amazon Watchblog
Blogmenü

NEWSLETTER ABONNIEREN x maximize

NEWSLETTER ABONNIEREN x

Abonnieren Sie unseren kostenlosen Amazon-Newsletter.
Zusätzlich können Sie sich auch für die Newsletter der OnlinehändlerNews anmelden.

Direkt zur kostenlosen Newsletter-Anmeldung ->

News, News, News gibt es auch heute wieder in unserem Amazon-Format „kurz & knackig“. Heute geht es um einen feierlichen Anlass, um eine europäische Premiere, um die Zwietracht mit YouTube und eine brodelnde Gerüchteküche.

Geburtstagstorte und Girlande
© Ruth Black – shutterstock.com

Amazon.de feiert 20. Geburtstag

Der 15. Oktober 1998 war ein besonderes Datum für Amazon: Denn an diesem Tag verkaufte der Konzern das erste Produkt über seine deutsche Plattform: ein englisches Software-Lehrbuch, das aus dem ersten deutschen Amazon-Standort in Regensburg versandt wurde. Während Amazon.de zum Start nur etwa 900.000 Bücher im Sortiment hatte, sind es mittlerweile 300 Millionen Produkte aus allen erdenkbaren Kategorien – angefangen von Elektronik und Haushaltsprodukten bis über Möbel, Lebensmittel und Autoteile.

Auch was den Personalbereich angeht, ist Amazon in den vergangenen zwei Jahrzehnten beeindruckend gewachsen: Waren es zum Beginn hierzulande nur „ein paar Dutzend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, die sich um das Sortiment, den Versand und den Kundenservice kümmerten, so konnte Amazon Anfang 2018 hierzulande mehr als 16.000 festangestellte Arbeitnehmer an über 30 Standorten vorweisen. Hinzu kommen zahlreiche saisonale Mitarbeiter, die Amazon zum Beispiel in der Weihnachtssaison einstellt, um die Bestellfluten bewältigen zu können.

Um einen klitzekleinen Einblick in die Anfänge des Konzerns in Deutschland zu geben, hat Amazon in einem dreiminütigen Video Mitarbeiter zu Wort kommen lassen, die bereits seit vielen Jahren im Unternehmen sind und die auch die vielleicht etwas holprigen Anfänge noch im Gedächtnis haben. Ein doch recht emotionaler Rückblick:

 

 

 

Amazon eröffnet ersten Pop-up-Store in Europa

Es ist Premiere für Amazon: Zum ersten Mal wird der US-Riese einen Pop-up-Store – also einen kleinen, vorübergehenden Laden – in Europa eröffnen. Nach Angaben von FashionUnited soll die Eröffnung bereits am 23. Oktober 2018 in Großbritannien stattfinden. Nur wenige Tage, nämlich bis zum 27. Oktober, hätten Kunden demnach Zeit, den 3.000 Quadratmeter großen Pop-up-Store in der Londoner Baker Street zu besuchen, in dem Mode im Fokus stehen wird: Nicht nur Produkte namhafter Modemarken wie Calvin Klein, Tommy Hilfiger oder Levi's werden hier präsentiert; auch Eigenmarken wie Meraki oder Truth & Fable sollen präsent sein.

„Wir haben eine Auswahl an Marken und Produkten zusammengestellt, die unsere Kunden lieben werden und die sie über die Amazon App oder direkt im Store kaufen können“, zitiert Schuhkurier Susan Saideman, die sich für den Bereich Amazon Fashion in Europa mitverantwortlich zeigt.

Amazon erlaubt wieder YouTube – zumindest ein bisschen

Der Rausschmiss der YouTube-App aus den hauseigenen Amazon-Geräten wie etwa dem Fire TV-Stick dürfte für viele Nutzer ein unverständlicher Schritt gewesen sein: Konflikte zwischen Google und Amazon sollen im vergangenen Jahr zu der entsprechenden YouTube-Sperre geführt haben. Streamer, die den Fire TV-Stick nutzen und dennoch nicht auf YouTube verzichten wollten, mussten seither einen umständlicheren Weg über einen der angebotenen Browser nutzen.

Auf anderen Geräten, wie etwa dem Echo Show, war YouTube seither gar nicht mehr nutzbar. Doch dies soll sich nun ändern: Wie der GoogleWatchBlog scheibt, erhält der Echo Show durch ein Update einen Webbrowser. Und über eben diesen Browser ist es den Nutzern dann (wie beim Fire TV) möglich, YouTube aufzurufen. Aktuell steht zwar noch das Problem im Raum, „dass der Echo Show automatisch nach etwa fünf Minuten auf den eigenen Homescreen zurückkehrt und somit das laufende YouTube-Video pausiert und den Browser in den Hintergrund rückt“, doch ein künftiges Update wird dieses Problem wohl beheben, mutmaßt der GoogleWatchBlog weiter.

Übernimmt Amazon die US-Handelskette Sears?

Der US-Handelskonzern Sears ist womöglich am Ende und musste nun in New York die eigene Insolvenz anmelden. Derzeit gebe es Verhandlungen mit Geldgebern über die weitere Finanzierung des Unternehmens. Der Schritt in die Insolvenz richtet den Blick jedoch nicht nur auf Sears selbst, sondern auch auf Amazon. Denn in der Branche wurde nun die Gerüchteküche angefacht: Sowohl die InternetWorld als auch zahlreiche andere Branchenplayer munkeln jetzt, dass Amazon Interesse an der Übernahme des Einzelhändlers haben könnte.

Da Amazon in den vergangenen Monaten immer wieder auch Strategien rund um den stationären Handel offengelegt hat – man denke nur an die hauseigenen Buchläden oder die kassenlosen Supermärkte – könnte eine Übernahme diese Pläne noch weiter vorantreiben. Nicht zuletzt hat auch die Übernahme der Bio-Supermarktkette Whole Foods eine wichtige Bedeutung für die stationäre Expansion von Amazon. Wäre doch auch mit Sears denkbar?!

 

/ Geschrieben von Tina Plewinski





Kommentar schreiben

Sicherheitscode
Captcha aktualisieren