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Amazon schnappt sich einen Auftrag der Schweizer Post über Cloud Computing. Amazon Web Services erhält dafür rund eine Million Franken jährlich. Im Fokus des Projekts steht vor allem das maschinelle Lernen. 

Schweizer Post
© Denis Linine / shutterstock.com

Amazon Web Services ist eine der Cash Cows des Online-Unternehmens. Das Anbieten von IT-Infrastruktur über das Web spült Amazon laut welt.de mittlerweile mehr als 6,1 Milliarden Dollar Umsatz pro Quartal in die Kassen. Dabei ist Amazon Web Services erst 2006 gestartet, inzwischen aber mit über 40 Prozent Anteil Marktführer im Bereich Cloud Computing. Amazons Cloud-Sparte alleine könnte bis 2024 sogar rund eine Billion Dollar wert sein, prognostiziert der Vermögensverwalter MKM.

Amazon Web Services erhält 1 Mio. Franken pro Jahr

Auch die Schweizer Post nimmt jetzt die Dienste in Anspruch und hat einen Auftrag über vier Jahre vergeben, berichtet handelszeitung.ch und beruft sich dabei auf die Beschaffungswebsite Simap.ch. Amazon erhält dafür eine Million Franken pro Jahr, umgerechnet rund 870.000 Euro. Die Post will mit Amazons Kompetenz und Erfahrung im Bereich des maschinellen Lernens und der künstlichen Intelligenz vor allem innovative, digitale Produkte einführen, heißt es in der Begründung.

Die Schweizer Post arbeitet bereits im Paketgeschäft mit Amazon zusammen: Im vergangenen Jahr trafen beide eine Vereinbarung, die die Verzollung und Lieferung der Amazon-Pakete vereinfacht.

Amazon Web Services steht aber auch immer wieder in der Kritik. David Cheriton ist einer der Urväter des Cloud Computing und warnt vor den Bedingungen der Amazon Web Services. Wer einmal die Cloud-Services von Amazon nutze, verfange sich in allerlei Services, die wie kleine Widerhaken seien, kritisiert der Ex-Stanford-Professor. „Das ist so, als ob man sein Gehirn an Bezos auslagert und ihm das Denken überlässt. Es ist töricht und gefährlich“, warnt Cheriton.

 

/ Geschrieben von Markus Gärtner





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