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Amazon testet sein kassenloses System jetzt auch für größere Läden, möglicherweise für die Whole-Foods-Stores.

Amazon Go
© VDB Photos / Shutterstock.com

Bisher können Kunden in sieben Amazon-Go-Läden ohne Kassen einkaufen. Der jüngste wurde gerade in San Francisco eröffnet, der nächste soll nächstes Jahr in New York folgen. Das Prinzip: Der Kunde checkt am Eingang mit seiner Amazon-App ein und wird daraufhin von Kameras beobachtet. Außerdem registrieren Sensoren, wenn ein Besucher Produkte aus dem Regal nimmt und verbucht diese dann. Das ganze kassenlose System basiert auf künstlicher Intelligenz (KI) und maschinellem Lernen. Wenn der Kunde den Laden verlässt, wird der Betrag von seinem Amazon-Konto abgebucht.

Das Problem bisher: In Tests zeigte sich, dass das System bei mehr als 20 Besuchern gleichzeitig zusammenbrechen kann. Die bestehenden sieben Amazon-Go-Läden sind folglich eher klein und haben eine eingeschränkte Warenauswahl. Jetzt will Amazon aber den nächstgrößeren Schritt wagen und testet in sein Zentrale in Seattle das System auch für größere Flächen, berichtet das Handelsblatt. Höhere Decken und noch mehr Produkte sind eine Herausforderung für die sogenannte Deep-Learning-KI. 

Kommt das Go-Prinzip in den Filialen von Whole Foods?

Das System könnte wohl am ehesten in den Läden der zu Amazon gehörenden Whole-Foods-Kette zum Einsatz kommen. Amazon hatte die hochpreisige Bio-Supermarktkette im vergangenen Jahr übernommen. Weder Amazon noch Whole Foods äußerten sich zu den Medienberichten. 

Auch der stationäre Konkurrent Walmart hatte bis Mitte des Jahres ein kassenloses System getestet, bei dem Kunden die Produkte selbst mit dem Smartphone einscannen mussten. Walmart stellte den Service „Scan and Go“ aber ein – den Kunden war er zu umständlich und wurde daher nicht angenommen.

/ Geschrieben von Markus Gärtner





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